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Omniwar

Seit geraumer Zeit versuche ich, den Menschen begreiflich zu machen, dass wir uns im Krieg befinden. Das verstehen viele nicht, weil sie Krieg nur verstehen, wenn Raketen fliegen, wenn es Bumm macht und wenn Gebäude einstürzen. Das ist doch recht erstaunlich, wenn parallel dazu von Biowaffen, Giftgasangriffen, Wirtschaftskrieg oder kognitiver Kriegsführung gesprochen wird, auf diese die Kriterien allesamt nicht zutreffen. Die Folgen können aber ebenso verheerend oder gar schlimmer sein. Es gibt gute Gründe, die Coronakrise mindestens auch als einen Angriff mit Biowaffen zu sehen. Die Spaltung der Friedensbewegungen beruht meines Erachtens auch darauf, dass es Menschen gibt, die dies verstehen oder zumindest erahnen können und solche, die darin wilde Verschwörungstheorien rechter Reichsbürger sehen. Sie merken nicht, dass sie mit dem Weitertragen dieses Narrativs, das sie selbst als Angriff nutzen, bereits dem Angriff auf ihr Gehirn erlegen sind. Bereits an diesem kleinen Beispiel wird die Wucht des Angriffs deutlich. Denn jedem rational denkenden Menschen ist klar, dass man kein rechter Verschwörungsnazi ist, wenn man etwa fragt, ob die genetischen Impfstoffe wirklich so sicher und nebenwirkungsfrei sind, wie dies behauptet wird. Es ist eine schlichte Frage nach Zahlen, der ein hehres Motiv zu Grunde liegt, nämlich der Schutz der Menschen und der Gesellschaft.

Woran ich ebenso scheitere, ist, den Menschen begreiflich zu machen, dass es kaum einen Effekt (mehr) hat, für seine Partikularinteressen auf die Straße zu gehen, zu lobbyieren oder in einer anderen Art aktiv zu sein. Mit Partikularinteresse möchte ich diese Interessen gar nicht klein reden. Frieden, körperliche Unversehrtheit von genetischen Impfstoffen, Gentechnik im Essen, 5G, Pestiziden uvm. – das sind alles sehr wichtige Anliegen und wenn man dies ernst nähme auch Grund- und Menschenrechte. Jedoch haben viele mittlerweile gemerkt, dass es kaum mehr einen Effekt auf die Strukturen der Macht hat, wenn man dagegen aufbegehrt. Die technokratische Marschroute scheint mittlerweile so eingetaktet und die Straße in den technokratischen Korporatismus dermaßen asphaltiert, dass man die Strukturen der Macht durch das Vertreten von Partikularinteressen kaum mehr ins Stolpern bringt. Diese Erfahrung müssen selbst große NGOs machen, die früher viele tausend Menschen für ihre Interessen auf die Straße brachten, während es ihnen heute kaum noch gelingt wie beispielsweise der BUND gegen die neuen Gentechnikrichtlinien der EU

Ich habe dies bereits 2020 prognostiziert und immer wieder darauf hingewiesen, dass es kaum einen Sinn hat, sich die Erfüllung seiner Partikularinteressen von einer Machtstruktur zu erhoffen, die ganz anderes im Schilde führt. Stattdessen sollten besser diese Machtstrukturen benannt und ausgeleuchtet und direkt adressiert werden. Die Änderung selbst wird wohl angesichts der Machtfülle eher im Kleinen erfolgen durch den Aufbau nachhaltiger, resilienter Versorgungsstrukturen auf lokaler Ebene, so unbefriedigend das bisweilen auch erscheinen mag.

Das Ausmaß der Situation, in der wir uns aus meiner Sicht befinden, habe ich erst mit der Zeit erahnen können. Verstanden habe ich es immer noch nicht, weil es wirklich sehr groß und sehr böse ist. Wenn ich jedoch richtig liege und das schreibe ich auch seit geraumer Zeit, befinden wir uns seit 2020 im 3. Weltkrieg und wurden mit Biowaffen und kognitiver Kriegsführung angegriffen. Manche halten dies für völlig verrückt, andere schreiben mir, dass dies weit früher begann. Ich denke, Letztere liegen näher an der Wahrheit. 

Vor diesem Hintergrund wird klar, wir grotesk es ist, sich mit einer Petition – einer Bitte – an die kriegsführende Partei zu wenden. Es wäre vergleichbar damit, wenn die Menschen in Gaza auf einer Petitionsplattform eine Petition an die israelische Regierung richteten, doch beim Völkermord auf das CO2 zu achten und beim Aggressor darum zu betteln, doch gemeinwohlorientierter vertrieben oder vernichtet zu werden. Auch dieses Beispiel mag wiederum vielen Menschen absurd erscheinen. Es wäre vielleicht weniger absurd, wenn das, was Menschen mit wachem Verstand seit 2021 wahrnehmen, durch offizielle Zahlen belegt wäre: Das Leiden und der Tod nach der Transfektion durch genetische Impfstoffe. Aus diesem Grund gibt es diese Zahlen nicht. Stattdessen gibt es sehr viele unbelegte Behauptungen und Verwirrung von offizieller Seite. Das ist Teil der Kriegsführung. 

Vom 6.-8. März 2026 durfte ich das Fahrenbacher Symposium von Dr. Josef Hingerl moderieren. Den tradaditionellen Abschluss des Symposiums, das sich der Coronakrise, der Digitalisierung, der Klimapolitik und dem Frieden widmet und mit diesem Überblick einmalig sein dürfte, machte dieses Mal Wolfgang Effenberger zum Thema Frieden. Im Vorgespräch mit ihm freute ich mich, dass er die Coronakrise und das Omniwar-Konzept vorstellen wolle. Ich bin der festen Überzeugung, dass es ohne die Aufarbeitung der Coronakrise und der Entwicklung eines wirklichen Verständnisses dafür, wie sie eingebettet ist in ein technokratisches und transhumanistisches Szenario kaum möglich sein würde, die aktuellen Entwicklungen zu verstehen und Lösungsmöglichkeiten hierfür zu entwickeln. 

Ich habe aber in den letzten Monaten auch erfahren, dass diese Sichtweise vielen fremd und das Omniwar-Konzept zu unbekannt ist. Ich möchte mit einer Artikel-Serie antreten, dies zu ändern und kann hierfür auf die Vorarbeit anderer zurückgreifen, die ich alleine gar nicht bewältigen könnte. 

Am 21. September 2024 fand das »Omniwar-Symposium« statt, eine von dem britischen Politologen David A. Hughes, dem US-amerikanischen Ökonomen Patrick M. Wood, der australischen Psychologin Lissa Johnson und dem US-amerikanischen Psycholinguisten Daniel Broudy — der »Study Group on Technology and Power« — unter Moderation von Catherine Austin Fitts (Solari Report) ausgerichtete ebenso hochqualifizierte wie tiefgreifende vierteilige Online-Vorlesungsreihe über die geschichts- und politikwissenschaftlichen, ökonomischen, psychologischen und ideologischen Gesichtspunkte des weltumspannenden technokratisch-transhumanistischen Umsturzes, den die Menschheit zu gewärtigen hat.“

Diese Zusammenfassung stammt aus der Einleitung der Deutschen Übersetzung von Ralf Wahner, in der die Arbeit beschrieben wird: 

„Die vorliegende überarbeitete und ergänzte Übersetzung der vier Vorlesungen und Diskussion des Omniwar-Symposiums wurde von Ralf Wahner recherchiert und geschrieben, begleitet vom Lektorat und der wissenschaftlichen Beratung durch die österreichische Historikerin Corinna Oesch. Dank für Beratung gebührt darüber hinaus einer mutigen jungen österreichischen Biologin, die aus Bescheidenheit darum gebeten hat, anonym zu bleiben sowie Günther Greindl, General in Ruhe des Österreichischen Bundesheers. 

Die Übersetzung wurde dem Mitte Januar 2025 ins Leben gerufenen Wiener Medienkollektiv »Pop Corn« zur Verfügung gestellt, welches das Symposium auf Deutsch synchronisiert und im Wiener Debattenraum »Das freie Wort« uraufgeführt hat. Die Synchronstimmen sind Alexander Mejstrik (David A. Hughes), Cristof Jellinek (Patrick M. Wood), Corinna Oesch (Lissa Johnson), Bernd Mullet (Daniel Broudy). Die für den Leser und Zuschauer unsichtbare Arbeit, der Kunstverstand Bernd Mullets (Audioengineering) und das Handwerk Wolfgang Bergers/Agentur Bergwolf (Editing und Animation),verdienen Anerkennung und Ehrung.“

Das deutsche Transkript kann bei David A. Hughes abgerufen werden. Ich werde es am Ende dieses Textes ebenso einbinden. Um die Hürde noch etwas weiter zu senken und die Informationen mehr Menschen zugänglich zu machen, werde ich die einleitenden Vorworte, die einzelnen Vorträge sowie die Diskussion in 5 Häppchen servieren. Dieser Artikel wird daher um die weiteren Vorträge und ggf. weitere Informationen ergänzt werden. Nachstehend die Links zu den einzelnen Vorträgen und Texten wie sie bereits fertig gestellt wurden:

Vorwort zur deutschen Übersetzung von Ralf Wahner

Grußwort und Einleitung von Catherine Austin Fitts

Grußwort an die deutschsprachigen Leser von David A. Hughes

Vortrag 1: David A. Hughes – Resisting the Global Technocratic Coup: Seeing the Bigger Picture

Ich kann nur wie die Referenten des Omniwar-Symposiums und das PopCorn-Team darum bitten, diese aus meiner Sicht sehr relevanten Informationen zu teilen und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen durch das Teilen der Artikel und der Videos und ggf. ebenso, wie dies die PopCorn-Crew gemacht hat in Form von Kinovorstellungen und Debattenräumen. Das ist es aus meiner Sicht wert, denn es sind Fachleute, die sich seit Jahren und Jahrzehnten mit diesen Themen beschäftigen, ohne sich vom Empörungsmanagement ablenken zu lassen. Ich wünsche eine interessante Lektüre bzw. ein erhellendes Hörerlebnis und die Kraft, zu handeln, solange dies noch möglich ist. 

Wer meine Arbeit honorieren möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Unterstützung zur Auswahl. Vielen Dank!