Ein großer Teil der Menschen in diesem Land glaubt noch immer, dass Menschen besonders wertvoll für die Demokratie seien, wenn sie mit Preisen ausgezeichnet werden. Ein kleinerer Teil hat in den letzten Jahren zunehmend erkannt, was diese Preie wirklich bedeuten: Die Vertreter der Possessivdemokratie markieren sich selbst damit für die spätere Aufarbeitung.
Ich hatte diesen Artikel bereits im Dezember 2025 geschrieben. Er hat es nicht auf die Homepage geschafft, weil ich noch viel Zeit benötigt hätte, meinen gesamten Ordner mit Preisträgern von Angela Merkel bis Dunja Hayali zu verarbeiten. Sie alle haben es verdient, weil sie sich alle um „unsereDemokratie“ verdient gemacht haben. Aber das muss warten, sonst wird es mit der Veröffentlichung dieses Artikels so schnell nichts mehr, weil man vor lauter Preisverleihungen ja gar nicht hinterherkommt. Woher diese Lust kommt, sich gegenseitig als Täter zu markieren ist mir unbegreiflich. Seis drum. Hilfreich ist es allemal.
Grund für die Veröffentlichung sind die aktuellen Preisverleihungen. Denn natürlich bekommt Ruprecht Polenz das Bundesverdienstkreuz verliehen. Der leitete schließlich die Hetze gegen Ungeimpfte schon im August 2021 mit ein, indem er fröhlich vor sich hintwitterte:
„Gleichbehandlung heißt, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln. Geimpfte und Ungeimpfte sind nicht gleich. Es ist deshalb folgerichtig, sie ungleich zu behandeln. Das Schöne ist: Ein Wechsel in die Gruppe der Geimpften ist ganz einfach.“
Klar, sich einfach mit experimenteller Gentechnik spritzen lassen und mit Pech daran zu versterben oder sonst nicht mehr für seine Kinder da sein zu können, weil einen das ereilt, was landläufig als „Long Covid“ verkauft wird – nämlich ein massiver Impfschaden, der einen aus dem Leben reißt. Das muss man von braven Untertanen schon erwarten können und wer fleißig mithilft, eine solche Erwartungshaltung zu schaffen, wird mit dem Bundesverdienstkreuz gekennzeichnet. Falls einem Leser dieser Zeilen mal ein solches angetragen wird, sollte er in sich gehen, überlegen, was er falsch gemacht hat und dann Buße tun, aber sich auf keinen Fall mit einem Preis der Possessivdemokratie kennzeichnen lassen. Aber das war eigentlich nur zum Warmlaufen, denn die symbolträchtigste Preisverleihung der Zeitenwende fand bereits gestern statt. Markiert wurde die
NATO
Die NATO muss natürlich für die spätere Aufarbeitung markiert werden, jetzt wo alles auf Krieg gestellt wird. Wer hätte mehr für den Frieden in der Welt getan als sie. Sogar eine immer engere Nachbarschaft zu Russland hat sie gesucht und sich nicht etwa schmollend zurückgezogen, weil man schließlich miteinander reden muss. Es ist nur konsequent, dass sie mit dem Friedenspreis ausgezeichnet wird. Russland hat das einfach nicht zu würdigen gewusst. Wenn man die Prinzipien der Kriegspropaganda nach Anne Morelli beachtet, muss man sich selbst als friedlich markieren und den Feind als Böse. Was wäre in Deutschland besser geeignet als der Preis des Westfälischen Friedens 2026. „Der Westfälische Frieden von Münster und Osnabrück beendete 1648 den Dreißigjährigen Krieg. Was als Religionskrieg begonnen hatte, wurde zu einem äußerst blutigen Territorialkrieg der europäischen Mächte, vornehmlich auf deutschem Boden.“ Es war ein unvorstellbares Schlachten, das ganze Landstriche entvölkert hat. Insofern ist es nur richtig und wichtig, ein Friedensbündnis wie die NATO auszuzeichnen, das mit seinen friedliebenden Mitgliedern Ländern wie Irak, Iran, Afghanistan, Libyen, Gaza, Libanon, Vietnam, Syrien, Serbien und unzähligen anderen Frieden gebracht hat. Es ist eine gute Grundlage, auch Russland endlich Frieden zu bringen. Das ist die Jury. Wer darin (eigen-)interessengeleitete Transatlantiker zu erkennen glaubt, sollte sich etwas schämen. Das ist genau das, was Putin will!

Es kam wohl beim Volk nicht ganz so toll an. Als die sonnenköniglichen Herrlichkeiten den Balkon betraten, um sich vom im geplanten Krieg zu verheizenden Pöbel bejubeln zu lassen, hatten sie wohl nicht mit so wenig Dankbarkeit erwartet, dass dieses busifizierbare Menschenmaterial sie als Mörder beschimpfen würde.
Nachfolgend nun der Artikel als ein Überblick, der nach Lust und Laune weiter ergänzt wird, gerne auch um Hinweise mit geeigneten Textvorschlägen:
Es ist eine Serviceleistung der Possessivdemokratie, die es wirklichen Demokraten später erleichtert, die Verantwortlichen für das größte systematische Unrecht in der Geschichte der BRD, die Abschaffung aller roten Linien, die wir für ein Nie Wieder eingezogen hatten und vielleicht auch für den Gang in den Dritten Weltkrieg zu identifizieren. Wir sollten dankbar sein.
Vorweggeschickt sei noch für demokratiefremde Anhänger unsererDemokratie, dass die wahre Auszeichnung derjenigen, die die Fackel der Aufklärung hochhalten und sich für die universelle Geltung von Menschenrechten in unsererDemokratie eine einheitliche Bezeichnung hat: umstritten.
Wer umstritten ist, erhält unter Umständen eine eigene Wertschätzung der Possessivdemokraten, die darin besteht, dass ihn im besten Deutschland aller Zeiten frühmorgens ein Überfallkommando heimsucht, um ihn und seine Familie in den ehemals grundrechtlich geschützten eigenen vier Wänden zu traumatisieren und ihn aller elektronischen Geräte zu berauben, selbst wenn er diese zur Sicherung seiner Existenz benötigen sollte und dies, ohne dass es einer Beweissicherung bedurft hätte. Es ist die eigentliche Bestrafung ohne Gerichtsurteil, was es in einen Rechtsstaat und in einer liberalen Demokratie nicht gäbe. Der Straf- und Disziplinierungcharakter dieser Feldzüge gegen Grundrechtsträger wird mittlerweile auch offiziell vor internationalem Publikum ganz unumwunden von feixenden Staatsanwälten stolz bestätigt.
Auf Hausdurchsuchungen folgen dann oft genug auch noch Unrechtsurteile. Bis heute werden beispielsweise Ärzte dafür verurteilt, dass sie das Wichtigste taten – nämlich keinen Schaden anzurichten, während Ärzte, die tausende Menschen ohne eine wirksame Aufklärung mit genetischen Impfstoffen gespritzt und damit teils massiv, teils bis zum Tode geschädigt haben, bis heute unbehelligt davon kommen und die „Macher der Pandemie“ sich mit leitmedialem Wohlwollen gegenseitig Preise umhängen. Warum so viele meinen, die Coronakrise sei vorbei, wenn sie doch überall in dieser Republik bis heute live die Verfolgung von wertegeleiteten Menschen selbst verfolgen könnten, bleibt ein Rätsel. Nachfolgend die bisherige Auflistung, die sich immer wieder auch ohne Kennzeichnung verändern könnte, wenn sich Ergänzungen ergeben.
Rainer Hank
Das Jahr 2025 beginnt schwungvoll mit der Auszeichnung von Rainer Hank für sein Lebenswerk durch die Jury desderthey „Wirtschaftsjournalist:in“. In der Laudatio, gehalten von Lisa Nienhaus (SZ) wird Hank als großer Liberaler beschrieben. Ungeimpften dürfte er durch seine Mitwirkung in der größten systematischen Ausgrenzung in der Geschichte der BRD in Erinnerung geblieben sein, die zwar ohne jeden Grund erfolgte, ihn aber faktenwidrig zu der Aussage veranlasste, man sollte Ungeimpften im Zweifel die Behandlung verweigern. „Hart, aber fair wäre es, Ungeimpften die Aufnahme in die Intensivstation zu verweigern, wenn es dort knapp wird und auch Geimpfte vor der Tür stehen. Nicht ganz so hart wäre es, Ungeimpfte zwar auf der Intensivstation zu behandeln, ihnen hinterher aber die Kosten für den Klinikaufenthalt in Rechnung zu stellen; in schweren Fällen bis zu 30.000 Euro oder mehr.“

Der Text ist noch im Internetarchiv auffindbar und durchaus lesenwert. Er leitet ein wie folgt: „Eine Gesellschaft, die der europäischen Aufklärung verpflichtet ist, würde auf die Kraft des informierten Arguments setzen. Und hoffen, dass die Erkenntnis ein entsprechendes Verhalten nach sich zieht. Wenn es also erwiesen ist, dass (derzeit) eine dreifache Impfung ziemlich gut gegen eine Infektion schützt, dann spricht alles dafür, auf der Stelle das nächstgelegene Impfzentrum aufzusuchen. Im Kosten-Nutzen-Vergleich ist die Sorge um Nebenwirkungen wenn nicht zu vernachlässigen, so zumindest als sehr gering zu werten.“ Der Text stammt vom 3. Januar 2022, also zu einem Zeitpunkt, als man bereits genug wissen konnte, um selbst zu erkennen, dass man sich antiaufklärerisch und antidemokratisch betätigt, wenn man Derartiges formuliert. Aber das schaffen viele ja bis heute nicht.
Ursula von der Leyen
Am 29. Mai 2025 erhielt Ursula von der Leyen in Aachen den Karlspreis. „Für ihre Verdienste um die Einheit der Mitgliedstaaten, die Eindämmung der Pandemie, die Geschlossenheit des Verteidigungswillens gegen Russland und die Impulse zum Green Deal (…)“, schreibt ConnetctionNews.


Der zuvor undotierte Preis war erstmalig mit 1 Million Euro dotiert, was ein kleiner wertschätzender Ausgleich für ihr altruistisches Handeln gewesen sein mag, hat sie sich doch sogar privat für hinreichend Spritzstoff eingesetzt und die Milliardendeals per SMS mit dem Pfizer-Chef persönlich getätigt. Miesmacher sagen, sie hätte den Menschen und auch Europa einen schweren Schaden zugefügt, auch durch den scheinbaren Willen zu einem großen Krieg gegen Russland. Zum Glück kann sich unsereDemokratie in unseremEuropa noch auf unsereMedien verlassen. Alles andere würde die Bevölkerungen verunsichern.
Özlem Türeci und Uğur Şahin
„Özlem Türeci und Uğur Şahin, die gemeinsam mit Christoph Huber das Unternehmen „Biontech“ gegründet haben, erhielten den Deutschen Nationalpreis 2025. „Özlem Türeci und Uğur Şahin haben auf der Grundlage ihrer innovativen wissenschaftlichen Forschung ein bedeutendes Unternehmen geformt, das einen großen Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie leisten konnte und weiter auf dem Gebiet der mRNA-Krebsmedizin führend ist“, erklärte Thomas Mirow, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Nationalstiftung und Vorsitzender der Preis-Jury.“
Natürlich. Man darf auch mal was unkommentiert so stehen lassen, was für sich selbst spricht. Dann muss man sich nicht mit folgender Argumentationskette vollkommen unmöglich machen: Biontech hat genetische Impfstoffe produziert, die den Körper dazu veranlassen, das Spike-Protein zu bilden, welches das Coronavirus ja gerade so gefährlich machen soll. Mittlerweile steht mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest, dass das Coronavirus Ergebnis der militärischen Gain-of-Function-Forschung ist, mithin als Biowaffe zu klassifizieren ist. Zum Glück hat es sich nicht als so tödlich herausgestellt, wie die geschürte Panik weismachen sollte. Gleichwohl sollten alle Menschen auf dem Planeten mit etwas gespritzt werden, was den Körper dazu veranlasst, gerade das Spike-Protein in der Variante zu bilden, wie sie aus dem Labor entkommen (worden) war, obwohl das zu der Zeit schon lange nicht mehr im Umlauf war und auch nur bei einer Infektion überhaupt die Möglichkeit hatte, Schadwirkung zu entfalten und diese auch eher dann erheblich sein konnte, wenn sie auf alte Menschen mit geschwächten Immunsystem traf. Gespritzt sollten aber altersunabhängig alle werden. Das heißt: Kontakt überall im Körper mit entsprechender Schadwirkung: 100%. Da darf man sich dann langsam schon die Frage stellen, was eigentlich die Biowaffe war, aber das soll hier nicht erfolgen. Man möchte sich ja nicht völlig unmöglich machen. Völlig verdient, der Preis. Im Hinblick auf die Aufarbeitung.
Alena Buyx
Alena Buyx bekam während oder nach ihrer Zeit als Ethikratsvorsitzende das Bundesverdienstkreuz, den Bayr. Verdienstorden, den Dt. Nationalpreis, die Heinz-Maier-Leibnitz-Medaille, ein Plätzchen im Kuratorium der Bertelsmann-Stiftung und die Fernsehsendung „Nano-Talk“(3sat) – schreibt Henning Rosenbusch auf X.
Für viele mag Alena Buyx ein Rotes Kleid Tuch sein. Für die Vertreter unsererDemokratie war sie eines der wertvollsten Gesichter des größten Staatsverbrechens der BRD, wie ein unsäglicher Buchtitel diesen güldenen Abschnitt in der Geschichte Deutschlands herabzuwürdigen meint, durch den wir gut und solidarisch gekommen sind. Aus diesem Grund wirkt die folgende Aufzählung noch untertrieben:
„Alena Buyx ist aktuell Mitglied des Expertenrats „Gesundheit und Resilienz“ der Bundesregierung, Mitglied des Aufsichtsrats der Charité, Mitglied des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Mitglied im Wissenschaftsrat, dem Beratergremium für Bund und Länder und am 1. Oktober 2024 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz für ihre Beratung in ethischen Fragen „besonders während der Corona-Pandemie“ geehrt. Von 2019-2021 war sie zudem Mitglied des Beratenden Expertenausschusses der WHO für die „Entwicklung globaler Standards für die Steuerung und Überwachung der Bearbeitung menschlicher Genome“.“ Das alles scheint überbordender Altruismus gewesen zu sein, weil sie die Menschen so liebt wie sie fördernde Philanthropen.
In der Sitzung der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages am 3. November 2025 wurde offenbar, was Alena Buyx unter Wissenschaft zu verstehen scheint: Ihre persönliche Einschätzung.
Diese hatte zwar mit der Realität nichts zu tun, gleichwohl ist das alles nur folgerichtig. Kaum jemand dürfte sich so sehr darum verdient gemacht haben, dass sich so viele Menschen mehrfach mit genetischen Impfstoffen transfizieren ließen. Und das war ja das von Angela Merkel ausgegebene Ziel. Es gibt daher wenige, die unsererDemokratie einen größeren Dienst erwiesen haben. Ihre wichtigsten Meilensteine sind hier im X-Thread in Videoausschnitten noch einmal zusammengefasst. Es ist also nur folgerichtig, dass Alena Buyx dem Publikum, dass dies bei Knastandrohung bezahlen muss, wöchentlich in einer Wissenschaftssendung zur besten Sendezeit auf 3Sat als Belohnung für ihre Leistung vorgesetzt wird.
Karl Schlögel
Den kennen viele vielleicht nicht. Er war von 1995-2013 Lehrstuhlinhaber für die Geschichte Osteuropas an der Europa-Universität Viadrina. Nun ist er immerhin Preisträger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2025. Und so wird man Friedenspreisträger. Man teilt bei Anne Will öffentlichkeitswirksam mit: „Die Ukraine braucht Waffen, um Putin und die russische Armee zu schlagen. Wir wollen den Frieden. Die Ukraine braucht den Frieden und (an Sahra Wagenknecht gewandt) Sie hatten jetzt 10 Jahre Zeit, sich mit den ukrainischen Verhältnissen vertraut zu machen. Waren Sie einmal da? Haben Sie sich einmal umgehört, was dort passiert, was in den Städten los ist, was mit den Millionen, die unterwegs sind, die über die Grenze gehen müssen? Sie reden hier von Frieden, von Verhandlungen, von Diplomatie und ich weiß nicht was alles. Es wird ein Krieg geführt mit einem Gemetzel, veranstaltet von russischer Seite. Die Ukrainer kriegen jeden Tag vorgeführt, was ihnen passiert, wenn sie in die Knie gehen. Und Sie reden von Verhandlungen. Führen Sie doch Verhandlungen. Das Einzige, was Sie immer sagen ist, dass der bewaffnete Widerstand nicht zum Ziel führt. Sie, die aus einer antifaschistischen Tradition kommen, Sie müssten eigentlich sehr genau wissen, dass man sehr wohl mit Waffen den Feind niederschlägt. Hitler ist mit den Waffen besiegt worden und so ist es auch mit Putin. Man muss ihm mit Waffen entgegentreten. Etwas anderes versteht er überhaupt nicht. Und was Russland in der Ukraine macht, das können die Ukrainer jeden Tag sehen. Sie können nach Butscha fahren. Sie können in die besetzten Gebiete fahren. Was der Ukraine bevorsteht, wird dort demonstriert, wenn die Ukraine in die Knie geht.“

Also das wirkt doch nun wirklich völlig klar im Kopf. Mehr als gerechtfertigt.
Carolin Kebekus
Da kann man es sich einfach machen. Die Auflistung der Preise ist lang. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus Wikipedia, was man bei nicht umstrittenen durchaus als Referenz heranziehen kann, wenngleich das kein Kompliment ist:
- 2021: Grimme-Preis 2021 in der Kategorie Unterhaltung für Die Carolin Kebekus Show[46]
- 2021: Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie Unterhaltung für Brennpunkt Rassismus[47]
- 2021: Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Fernsehunterhaltung für Die Carolin Kebekus Show[48]
- 2022: Bayerischer Kabarettpreis (Hauptpreis)[49]
- 2022: Deutscher Comedypreis in der Kategorie TV-Soloprogramm[50]
- 2023: Deutscher Kleinkunstpreis in der Kategorie „Stand-Up“[51]
Hier im Video ist alles zu ihr gesagt. Wer hier lacht, hat schon verloren.
Mai Thi Nguyen-Kim
Bleiben wir bei der ÖRR-Propaganda-Abteilung. Hier wird es unübersichtlich, aber irgendetwas muss ja die Menschen beeindrucken, wenn die beeindruckenden Fehlinformationen nicht überwiegen sollen:
- 2020: Heinz Oberhummer Award für Wissenschaftskommunikation[64][65]
- 2020: Gewinnerin des Goldene Kamera Digital Award 2020 in der Kategorie Best of Information[66]
- 2020: Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland[67]
- 2020: Umweltmedienpreis 2020 der Deutschen Umwelthilfe in der Kategorie Online für den YouTube-Kanal maiLab.[68]
- 2020: Erneut Journalistin des Jahres, verliehen vom Medium Magazin[69]
- 2020: Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen in der Kategorie Fernsehunterhaltung für Quarks
- 2021: Grimme-Preis für ihre Corona-Wissensvermittlung in der Kategorie Journalistische Leistung[70]
- 2021: Nannen Preis in der Kategorie Geschichte des Jahres
- 2021: Leibniz-Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- 2021: Preis für Journalisten und Schriftsteller der Gesellschaft Deutscher Chemiker[71]
- 2021: Theodor-Heuss-Medaille
- 2021: Hessischer Kulturpreis, zusammen mit Sandra Ciesek, für „ihre Verdienste in der Corona-Pandemie“[72]
- 2021: LovelyBooks Leserpreis Gold in der Kategorie Sachbuch & Ratgeber für Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit[73]
- 2022: Horizont Award als Medienfrau des Jahres für 2021[74]
- 2022: Lorenz-Oken-Medaille der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
- 2022: Aachener Ingenieurpreis[75]
- 2023: Jacob-Grimm-Preis[76]
- 2023: Mercator-Professur der Universität Duisburg-Essen[77]
- 2025: Progressive Voices Award in der Kategorie Science Voice, verliehen durch die Initiative Brand New Bundestag
Wer Letztere nicht kennt: Das sind die, die Akteure wie Karl Lauterbach als progressiv vermarkten, bei dem wiederum andere maximales Schadpotential vermuten. Naja, irgendjemand wird schon richtig liegen. Genauso wird sicher jemand richtig damit liegen, wenn er entweder behauptet, dass die Impfung eine Ansteckung verhindert oder – wie es die Hersteller und Behörden tun, dass das gerade nicht der Fall ist. In Ihrer Sendung vom 14. November 2021 führt sie aus: „Ganz ehrlich, ich versteh’s nicht. Ganz rational betrachtet, ist eine Impfpflicht sogar weniger krass als die Gurtpflicht im Auto, denn der Sicherheitsgurt schützt ja nur mich selbst.“ Auf Grundlage dieser hanebüchenen Desinformation macht die gegen Fake News und für Wissenschaft eintretende ÖRR-Impfluencerin weiter. Man könnte da ja noch sagen, dass selbst schuld sei, wer ohne Gurt fahre. Aber: „Wer sich impfen lässt, schützt ja nicht nur sich, sondern auch andere.“ Das war zu diesem Zeitpunkt längst von der Realität widerlegt. Später musste der Hersteller selbst zugeben, dass die sog. „Impfung“ hierauf überhaupt nie getestet wurde. Mai Thi verbreitet noch Ende 2021, dass Infektionen vermeidbar seien, wenn alle geimpft wären. Die Herdenimmunität ist eine Desinformation, die zu Beginn der Spritzkampagne von Politik, Behörden, Herstellern und Medien verbreitet wurde, bis die Sprechweise Mitte 2021 angepasst werden musste, weil sie sich nicht mit der Realität in Einklang bringen ließ. Hat Mai Thi halt nicht mitbekommen. Genau so wie TUM, LMU, Medien, Impfluencer undBehörden, die dies mit München impft noch 2026 neu auflegten und auf meinen Einwand korrigieren mussten. Passiert. Hey. Das hindert doch nicht daran, gegen die höchsten Grundrechte zu agitieren und beim Bruch des Nürnberger Kodex in der behaupteten „Pandemie der Ungeimpften“ mitzuwirken. Hier der gesamte Beitrag, mit weiterer flapsig vorgetragener Desinformation. Bisweilen ist es schon wirklich schwer, nicht bekloppt zu werden, wenn man 2026 mit Menschen spricht, die das noch immer alles glauben.
Christian Drosten
Im Reigen der beliebtesten Coronagesichter, darf ein Christian Drosten nicht fehlen, den man in der Enquetekommission des Deutschen Bundestages dabei beobachten durfte, was wohl nach der Definition der letzten Jahre als Schwurbeln im negativen Sinne gemeint war. Da kam nichts und da wird auch nie irgendetwas Sinnvolles kommen. Ein gigantischer Unterschied war das im Vergleich zu seinem Vorgänger an der Charité Detlev Krüger, der kurz zuvor in der Enquetekommission des Brandenburger Landtags zu sehen war. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, PCR-positiv oder krank, Alchemie und Chemie oder schlicht Wissenschaft und DIE Wissenschaft – wobei Vertreter „unsererDemokratie“ die positiven Eigenschaften wohl eher dem sexiest man alive zuschreiben würden, weshalb er auch gegen jede Kritik von den Verantwortlichen in Schutz genommen wird. Schwer zu ertragendes Schauspiel. Umso dankbarer kann man als jemand, der mit klarem Verstand auf die Realität blickt, sein, wenn sie es bis zur wirklich lustigen Groteske überzeichnen. So hat das Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen die Auszeichnung ‚Rede des Jahres’ 2025 an Christian Drosten vergeben. Mit diesem Preis würdigt das Seminar jährlich eine Rede, die die politische, soziale oder kulturelle Diskussion entscheidend beeinflusst hat und als wichtiger Beitrag zur Entwicklung der Redekultur gelten kann. Kriterien für die Jury sind u.a. inhaltliche Relevanz, Vortragsstil, Elaboriertheit sowie publizistische Wirkung. Das ist wirklich eine Leistung nach dem Auftritt in der Enquetekommission, die eigentlich zu einer Preisverleihung an die Preisverleiher Dr. Jutta Beck, Selina Bernarding M.A., Hanna Broghammer, Dr. Fabian Erhardt, Rebecca Kiderlen M.A., Prof. Dr. Joachim Knape, Prof. Dr. Olaf Kramer, Jonathan Peterseim M.A., Dr. Frank Schuhmacher, Prof. Dr. Dietmar Till führen müsste. Aus dem Bekanntmachungstext:
„Christian Drosten, vielen noch aus der Pandemie-Zeit als verlässlicher Wissenschaftskommunikator bekannt, argumentiert sachlich und stringent, spart unbequeme Wahrheiten dabei jedoch nicht aus. Glaubwürdig wird Drostens nüchtern-sachlicher Stil, der seine Argumente überzeugend hervortreten lässt, durch seine persönliche Integrität. Der Redner Drosten, sein Anliegen sowie sein Stil stellen den Rahmen einer bedeutsamen Rede dar.“
Schon der Beginn der Rede lässt aufhorchen: „Die Gesellschaft hat das Bewußtsein für Fakten verloren“, analysiert Drosten. Symptome dieses Realitätsverlustes seien die zunehmende Polarisierung von Debatten, die Personalisierung „von vielschichtigen Sachthemen und – leider auch – allzu menschliche Bestrebungen nach Öffentlichkeit und Opportunität“. Seine Kritik gipfelt in der pointierten Aussage: „Was postfaktische Politiker von sich geben, ist noch nicht einmal falsch, aber dennoch keineswegs richtig“. Konsequenterweise spricht er von einem „vollkommenen Verlust der Orientierung an Fakten“. Es geht kaum besser, werden sich wohl alle von Drosten meinungsmächtig diffamierten Wissenschaftler denken, die es überhaupt nicht gibt, wie wir von einer anderen Professorin in der letzten Sitzung der Enquetekommission erfahren durften. Na dann.
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(Titelbild: KI)

