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München impft mit Desinformation

Rechtzeitig vor dem Start des Oktoberfests recycelt Merkur tz MEDIA eine Werbekampagne zur Impfung, die mit Falschinformation zum Fremdschutz aufwartet, die man längst überwunden geglaubt hatte.

In den sozialen Medien und auf den Seiten von Heimatzeitungen wird aktuell eine Kampagne zur Impfung gegen verschiedene Infektionskrankheiten mittels Anzeigen breit ausgerollt. die auf eine Internetseite verlinkt, deren erste Sicherung im Internetarchiv Ende 2021 erfolgt ist. 

In der Anzeige heißt es: „Um die Aufmerksamkeit für diese durch Impfungen vermeidbare Erkrankungen zu steigern und den Schutz in der gesamten Stadt spürbar zu stärken, haben das TUM Klinikum und das LMU Klinikum gemeinsam mit dem Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München die Initiative „München impft“ ins Leben gerufen. Die Aktion steht unter der Schirmherrschaft von Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek und informiert verständlich über saisonale Infektionen, tatkräftig unterstützt von Münchner Hausarztpraxen, Apotheken und weiteren Partnern.“

Die Anzeige verlinkt auf die Seite www.muenchen-impft.de, in der als Kooperationspartner unter anderem Merkur tz MEDIA aufgeführt wird. Auf deren Seite wird deutlich, welche Wucht dort entfaltet werden kann, weil sie insbesondere die Zielgruppe der eher betagten Zeitungsleser erreichen dürfte.

Unter der Überschrift „Unsere Tageszeitungen“ wird das gesamte Propagandapotential für den Großraum München ausgerollt: 

Münchner Merkur, tz München, Dachauer Nachrichten, Dorfener Anzeiger, Ebersberger Zeitung, Erdinger Anzeiger, Freisinger Tagblatt, Fürstenfeldbrucker Tagblatt, Garmisch-Partenkirchener Tagblatt, Isar-Loisachbote, Geretsrieder Merkur, Miesbacher und Holzkirchner Merkur, Münchner Merkur Landkreisausgabe, Murnauer Tagblatt, Schongauer Nachrichten, Starnberger Merkur, Tegernseer Zeitung, Tölzer Kurier, Weilheimer Tablatt und Penzberger Merkur.

Beschrieben wird dieses Potential treffend wie folgt: „Erfahren Sie, wie Ihre Heimatzeitung Ihnen helfen kann, Ihre Botschaften erfolgreich zu verbreiten. Unsere beeindruckenden Auflagenzahlen und die weitreichende Reichweite bieten Ihnen die perfekte Plattform, um Ihre Zielgruppe effektiv zu erreichen. Lassen Sie sich inspirieren und nutzen Sie die Möglichkeiten, die unsere Medien Ihnen bieten. Informieren Sie sich jetzt und profitieren Sie von der Stärke Ihrer Heimatzeitung!“

Das Selbstverständnis wird garniert mit einem Handlungsaufruf: „Kontaktieren Sie uns und lassen Sie uns gemeinsam Ihre Ziele erreichen.“ 

Es erweckt den Eindruck, dass man sich offensichtlich nicht einmal mehr die Mühe macht, die eigene Arbeit als Journalismus zu tarnen und scheint sich vielmehr in der Rolle eines Anzeigenblatts wohlzufühlen, das zielgruppengerecht um die Produktwerbung Artikel platziert, die die Zielgruppe ansprechen, aber den eigentlichen Zweck verschleiern. 

Wessen Ziele erreicht werden sollen, dürfte aus der Gesamtheit der Kooperationspartner und Sponsoren hervorgehen. Erstere sind der Ärztliche Kreis- und Bezirksverband München, das Munich Medicine Center und der Bayerische Apothekerverband, während als Sponsoren die Herstellerfirmen Biontech, GSK, moderna und CLS Seqirus aufgeführt werden.

Soweit, so erwartbar. Schließlich war mit dieser Vorgehensweise in den letzten Jahren eine Menge Geld zu verdienen. Interessant wird es jedoch, wenn man einen Blick auf die Initiatoren der Kampagne wirft. Dazu heißt es auf der Seite: „Mit der Initiative „München impft“ möchten das TUM Klinikum und das LMU Klinikum gemeinsam mit dem Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München über diese Erkrankungen aufklären, das Bewusstsein für ihre Risiken stärken und Menschen dabei unterstützen, fundierte Entscheidungen zum Schutz ihrer Gesundheit zu treffen.“

Das Impressum verweist auf das Klinikum der Technischen Universität München (TUM München). Das erstaunt dann doch, weil es sich dabei ja, so sollte man meinen, um die in der Coronakrise oftmals bemühte „Wissenschaft“ handelt. Liest man sich die Seite jedoch aufmerksam durch, stößt die folgende Formulierung auf, die sich mit Wissenschaftlichkeit nur schwer begründen lassen dürfte: „Mit der Impfung gegen Influenza (Grippe), COVID-19 und RSV schützen Sie aber nicht nur sich selbst, sondern auch Ihre Familie, und ihr persönliches sowie berufliches Umfeld. Über die Herdenimmunität schützen Sie auch diejenigen, die aus spezifischen Gründen nicht geimpft werden können. Ganz besonders gilt dies für Mitarbeitende in medizinischen Einrichtungen und Pflegeeinrichtungen. Für diese gibt es zum Schutz der Patientinnen und Patienten sowie Bewohnerinnen und Bewohner gesonderte Impfempfehlungen.“

Wer in der Coronakrise nicht der hanebüchenen Propaganda anheim fiel, sondern auf seine eigene Wahrnehmung vertraute, konnte täglich erleben, dass die sog. Impfung, die eigentlich eine Transfektion – ein gentechnisches Verfahren – ist, nicht vor einer Ansteckung und Weiterverbreitung schützt. Dies ist auch kein Wunder, denn darauf wurde sie nie getestet, wie auch die Pfizer-Mitarbeiterin Janine Small bei einer Befragung im EU-Parlament einräumen musste – auch wenn  inden ersten Monaten, also bevor diese Desinformation zu breit auffiel, vom Hersteller bis zur Regierung alle von Herdenimmunität und Fremdschutz sprachen. Faktenverdreher verharmlosten diesen handfesten Skandal seinerzeit dergestalt, dass sie behaupteten, anfangs sei ja ein Fremdschutz gegeben gewesen, der sich durch das Auftreten von Varianten jedoch abgeschwächt habe. Wie die Faktenvernebler die Werbung mit Fremdschutz im Jahr 2026 erklären wollen, wird spannend. 

Noch interessanter ist die Frage, wie sich eine wissenschaftliche Institution für eine solche Kampagne hergeben kann, in der noch immer nicht nur mit dieser brandgefährlichen Desinformation kommuniziert wird, sondern auch – trotz aller versehrenden bis tödlichen Arbeitsverweigerung des Paul-Ehrlich-Instituts – unmittelbar darauf folgende Aussage zu lesen ist: „Aktuelle Erkenntnis / Impfen als aktiver Herz-Kreislauf-Schutz / Atemwegsinfektionen bedeuten extremen Stress für das Herz. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie (ESC) ordnet Impfungen gegen Atemwegserkrankungen in einem aktuellen Konsens als neue, hochwirksame Form der kardiovaskulären Prävention ein. Der Grund: Schwere Infektionen treiben Entzündungsprozesse im Körper an und können Ablagerungen in Blutgefäßen destabilisieren. Wer sich impft, reduziert das Risiko, infolge der Infektion einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, etwa um den Faktor 3! Sie schützen also nicht nur Ihre Atemwege, sondern ganz gezielt Ihr Herz-Kreislauf-System.“

Den Opfern der genetischen Impfstoffe, die genau die beschriebenen schweren Erkrankungen davon tragen können, schlägt man mit dieser Aussage ebenso wie deren Angehörigen und Hinterbliebenen mitten ins Gesicht. Statt eines Moratoriums dieser gefährlichen Technologie und einer Aufklärung dessen, was bisher angerichtet wurde, macht man einfach so weiter. Die zuständige Behörde weigert sich, Daten zu erheben, auszuwerten und gegenüber der Öffentlichkeit Transparenz über ihr Wirken herzustellen. 

Die Kampagne wird unterstützt von ausgewiesenen Impfexperten wie Armin Nassehi (Soziologe) und dem Astrophysiker Harald Lesch, der bereits im Jahr 2021 bei Markus Lanz bewiesen hat, dass er keinen blassen Schimmer von den Wirkungen genetischer Impfstoffe hat, indem er zu den hanebüchenen Ausführungen der damaligen Ethikrat-Vorsitzenden Alena Buyx bestätigend nickte. 

Diese Kampagne ist ein weiterer Beweis, dass eine Aufarbeitung der Coronakrise durch die Verantwortlichen nicht ernsthaft in Erwägung gezogen wird. man macht mit seinem teils tödlichen Treiben einfach weiter wie bisher – trotz aller Erkenntnisse. Das macht die aktuelle Kampagne umso verwerflicher. 

Von der TUM München wollte ich wissen, ob sie die aktuelle Kampagne in Auftrag gegeben hat und falls nicht, wie kommt es dazu  kommt, dass mit ihr als Verantwortlicher und Vertreterinn der Wissenschaft mit derartigen Aussagen geworben wird. Zudem habe ich nachgefragt, wie sie zur oben zitierten Aussage zum Fremdschutz stehe und wie sie dies bejahendenfalls begründe. Eine Antwort habe ich heute hierauf nicht mehr erhalten.

Wer meine Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Auswahl. Vielen Dank!

(Titelbild: Screenshot https://www.muenchen-impft.de)