Ich kann mich nicht genug für die großartige Arbeit von Ralf Wahner, Corinna Oesch, Bernd Mullet und Wolfgang Berger bedanken, die das erste Omniwar-Symposium ins Deutsche übersetzt und kostenlos in einem Kino im österreichischen Wien gezeigt haben.
Wie ich in meinem Buch »Wall Street, the Nazis, and the Crimes of the Deep State« (2024) darlege, sind die weitreichenden Parallelen zwischen der politischen Ökonomie des Westens seit 2020 und jener im nationalsozialistischen Deutschland der 1930er-Jahre keineswegs zufällig — das Letzere wird als Vorlage zum Errichten einer neuartigen, biodigitalen Form des Totalitarismus verwendet: der globalen Technokratie.
Obwohl es einige wichtige Unterschiede zwischen den Geschehnissen im Dritten Reich und den heutigen Ereignissen gibt, bleibt das übergreifende Projekt des Errichtens eines totalitären Staates unverändert. Im 20. Jahrhundert fand das Geschehen auf nationaler oder imperialer Ebene statt, im 21. Jahrhundert ereignete es sich auf globaler Ebene. Darüber hinaus wird es von zahlreichen der gleichen Akteure an der Spitze des internationalen Finanzkapitals vorangetrieben — aus dem gleichen Grund, nämlich, um ihre Herrschaft zu erhalten, während die bestehenden Kontrollsysteme zusammenbrechen und wir in eine Periode mit weltweitem revolutionärem Potenzial eintreten.
Die kontrollierte Zerstörung der liberalen Demokratie und der Versuch, sie durch eine globale Technokratie zu ersetzen, stellen ein sozialtechnisches Projekt nie dagewesenen Ausmaßes dar. Es kann nur durch einen Weltkrieg erreicht werden und so sind wir bereits Kombattanten im Dritten Weltkrieg — ob es uns gefällt oder nicht. Der Dritte Weltkrieg sieht vollkommen anders aus als die beiden vorangegangenen Weltkriege: Die Ziele, die Strategien, die Taktiken, die Waffen et cetera sind völlig anders. Der Dritte Weltkrieg nimmt die Form eines Krieges an, den ich als »Omniwar« bezeichne, das heißt eines Krieges, der von Wenigen gegen Viele geführt wird, und zwar in allen Bereichen der menschlichen Existenz und zwar möglichst im Verborgenen.
Das erste Omniwar-Symposium führt in das Konzept des Omniwar ein und liefert zahlreiche Beispiele dafür, auf welche Weise dieser Krieg in den verschiedenen Bereichen des menschlichen Lebens geführt wird.
Es geht vor allem um den Fortschritt der netzwerkzentrierten Kriegsführung, um die Technologien, die entwickelt werden, um menschliche Körper mit einem biodigitalen Kontrollnetz zu verknüpfen sowie um die psychologischen Operationen, die eingesetzt werden, um derartige Ideen als verrückt erscheinen zu lassen.
Es ist wichtig, dass jeder begreift, was auf dem Spiel steht. Die menschliche Freiheit selbst ist bedroht, zusammen mit allem, was gut, wahr und schön ist. Eine räuberische, aber im Verhältnis (an Zahl) nahezu verschwindende transnationale herrschende Klasse versucht, alle Ressourcen der Erde (einschließlich der Menschen) für sich zu beanspruchen. Um unserer Kinder Willen muss dieser globale technokratische Putsch niedergeschlagen werden.
Es ist daher eine großartige Sache, dass das Wiener Medienkollektiv »Pop Corn« ehrenamtlich dazu beiträgt, die Arbeit der Study Group on Technology and Power dem deutschsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Wenn es ein Publikum gibt, das die Gefahr dessen, womit wir konfrontiert sind, verstehen sollte, dann ist es dieses — nicht zuletzt angesichts der jüngsten rechtlichen Schritte gegen Dissidenten wie Michael Ballweg, Reiner Fuellmich und CJ Hopkins. Im deutschsprachigen wie auch im angelsächsischen Raum sind die Angriffe auf die freie Meinungsäußerung und das Austragen von Meinungsverschiedenheiten ein weiteres Symptom für den Totalitarismus, der sich stetig durchzusetzen versucht.
Ich hoffe, dass die Leser diese hervorragende schriftliche Übersetzung unseres Symposiums zusammen mit der audiovisuellen Version nutzen werden, um besser zu verstehen, was heute in der Welt geschieht und um sich zu verpflichten, etwas dagegen zu unternehmen.
David A. Hughes, 1. Mai 2025
Wer meine Arbeit honorieren möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Unterstützung zur Auswahl. Vielen Dank!
