Am 21. September 2024 fand das »Omniwar-Sympoium« statt,1 eine von dem britischen Politologen David A. Hughes, dem US-amerikanischen Ökonomen Patrick M. Wood, der australischen Psychologin Lissa Johnson und dem US-amerikanischen Psycholinguisten Daniel Broudy — der »Study Group on Technology and Power« — unter Moderation von Catherine Austin Fitts (Solari Report) ausgerichtete ebenso hochqualifizierte wie tiefgreifende vierteilige Online-Vorlesungsreihe über die geschichts- und politikwissenschaftlichen, ökonomischen, psychologischen und ideologischen Gesichtspunkte des weltumspannenden technokratisch-transhumanistischen Umsturzes, den die Menschheit zu gewärtigen hat.
Hughes entwirft die Leitschnur des Omniwar-Symposiums entlang dreier Orientierungspunkte. Erstens: Das Werden eines neuartigen globalen politischen Systems, namentlich der Technokratie, setzt einen Krieg globaler Reichweite voraus, einen echten Dritten Weltkrieg. Dieser Krieg wird allerdings im Verborgenen geführt, auf so vielen Ebenen, aus so vielen Richtungen sowie in solchem Detailgrad, dass sein Geschehen, dass das Falsche und Entsetzliche seines Wesens, in Ermangelung der Vorstellungskraft, dass alles was wir wahrnehmen, eben gerade nicht alles ist, dass endlich ist, was sich uns darbietet und jenseits seiner Reichweite Hoffnung und Gutes liegen, kaum zu erkennen ist. Zweitens: Die angebliche Corona-Pandemie ist als Ouvertüre dieses Krieges globaler Reichweite anzusehen, überdies künstlich verursacht, infolge des Kontrollverlusts der transnationalen Machtelite, genauer, des Kontrollverlusts vierer Säulen, nämlich des neoliberalen Wirtschaftssystems, des internationalen Währungs- und Finanzsystems, des Propagandasystems sowie des Sicherheitsparadigmas des »Krieges gegen den Terror«. Drittens: Die Menschheit wird zugleich in die »bionanotechnologische Epoche« geführt. Der Krieg globaler Reichweite markiert zwei Schnittstellen, nämlich den Übergang der traditionellen politischen Systeme zur globalen Technokratie nach chinesischem Vorbild2 sowie den Übergang des Menschen zunächst entlang des transhumanistischen Leitbildes zum »verbesserten« Menschen (Human Enhancement) und Insassen eines »digitalen Konzentrationslagers« (Catherine Austin Fitts), schließlich aber zur Auslöschung des Menschen.
Terminus und Konzept des »Omniwar« legen den Betrachtungsstandpunkt in so weite Ferne, dass sich die unzähligen Beobachtungen, die sich Auge und Verstand darbieten, in ein komplexes Gefüge einordnen lassen und bewirken, dass durch die Auseinandersetzung mit den sich überall wiederholenden Mustern, die buchstäblich alles bis hin zum Unteilbaren durchdringen, langsam ein mächtiges Modell entsteht, mit dem sich das Geschehen beschreiben und erklären lässt. Hughes, Johnson und Broudy haben die Grundzüge dieses Modells im April und Mai 2024 im Rahmen einer vierteiligen Artikelserie bei »Propaganda in Focus« (propagandainfocus.com) beschrieben.3 Das Omniwar-Symposium stellt das Modell in drei Vorlesungen vor, ergänzt durch einen Vortrag zur Geschichte der Technokratie, beginnend in den 1930er-Jahren.
Die vorliegende überarbeitete und ergänzte Übersetzung der vier Vorlesungen und Diskussion des Omniwar-Symposiums wurde von Ralf Wahner recherchiert und geschrieben, begleitet vom Lektorat und der wissenschaftlichen Beratung durch die österreichische Historikerin Corinna Oesch. Dank für Beratung gebührt darüber hinaus einer mutigen jungen österreichischen Biologin, die aus Bescheidenheit darum gebeten hat, anonym zu bleiben sowie Günther Greindl, General in Ruhe des Österreichischen Bundesheers.4
Die Übersetzung wurde dem Mitte Januar 2025 ins Leben gerufenen Wiener Medienkollektiv »PopCorn« zur Verfügung gestellt, welches das Symposium auf Deutsch synchronisiert und im Wiener Debattenraum »Das freie Wort« uraufgeführt hat.5 Die Synchronstimmen sind Alexander Mejstrik (David A. Hughes), Cristof Jellinek (Patrick M. Wood), Corinna Oesch (Lissa Johnson), Bernd Mullet (Daniel Broudy). Die für den Leser und Zuschauer unsichtbare Arbeit, der Kunstverstand Bernd Mullets (Audioengineering) und das Handwerk Wolfgang Bergers/Agentur Bergwolf (Editing und Animation), verdienen Anerkennung und Ehrung.
Möge diese Übersetzung dazu beitragen, die ebenso mutige wie weitsichtige Arbeit der von den vier Vortragenden ins Leben gerufenen »Study Group on Technology and Power« zu veröffentlichen und die Inhalte, nach der Idee von Corinna Oesch, rund hundert Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum zur Verfügung zu stellen. Der Übersetzer und seine Lektorin treten nun in den Hintergrund, um diesen vier aus dem Kreise der Großen unserer Zeit, die Bühne zu geben, die sie verdienen.
Linz, Österreich, 4. Mai 2025,
Ralf Wahner
Aufruf zur Weitergabe
Diese Übersetzung des Omniwar-Symposiums darf und soll verbreitet werden. Bitte tragen Sie dazu bei, so viele Menschen wie möglich zu erreichen.
»Wenn Sie also heute etwas Wertvolles gelernt haben, dann tun Sie bitte Ihr Bestes, um es mit jemandem zu teilen, den Sie kennen.« — Lissa Johnson (S. 32)
»Mein abschließende Botschaft lautet: Bitte leisten auch Sie aktiven Widerstand gegen den globalen technokratischen Putsch.« — David A. Hughes (S. 54)
Anmerkungen zum Vorwort
1. Die Bezeichnung des Symposiums lautet genau genommen: »Omniwar: A Symposium« — nicht zu verwechseln mit »Omniwar: Battle for the Brain«,dem zweiten »Omniwar-Symposium« vom 26. April 2025, wiederum ausgerichtet von der Study Group on Technology and Power, bestehend aus David A. Hughes, Patrick M. Wood, Lissa Johnson und Daniel Broudy. Das Format der Titel, bestehend aus dem von Hughes geprägten Begriff »Omniwar«, ins Deutsche übertragen etwa »alles umfassender, alles durchwirkender Krieg«, und den Untertiteln »A Symposium« beziehungsweise »Battle for the Brain« ist dem Übersetzer erst angesichts des zweiten Symposiums einsichtig geworden. Der Begriffe »Omniwar-Symposium« bezeichnet auf diesen Seiten stets »Omniwar: A Symposium« vom 21. September 2024.
Anbei die URLs zu beiden Symposien im Rumble-Kanal von Technocracy News:
rumble.com/v5fsj11-omniwar-a-symposium-presented-by-the-study-group-on-technology-and-power.html und
rumble.com/v6skr2n-omniwar-academia-weighs-in-on-the-battle-for-the-brain.html.
2. David A. Hughes in Sitzung 238 des Corona-Ausschusses, »Sand im Getriebe«, 28. Februar 2025: »I have a section on China in chapter one of my Covid book. And what I argue with respect to China is that it wasn’t really a virus that came out of China and threatened and devastated the world. I think as we both know, that makes no epidemiological sense. But what has really come out of China and is now attacking the West is technocracy. China is, in the words of Iain Davis, the world’s first technate. People still like to think of it in terms of communism. But really, China has successfully implemented the technocratic model in terms of, for example, the social credit scoring the CCTV cameras and the facial recognition and linking all of this up.« (41:20min)
Übersetzt etwa: »Es gibt einen Abschnitt über China im ersten Kapitel meines Buches »›Covid-19‹, Psychological Operations, and the War for Technocracy« und ich vertrete dort die Auffassung, dass nicht ein Virus aus China gekommen war, um die Welt zu bedrohen und zu verwüsten — ich nehme an, wir beide [Hughes und Wodarg, der nach China gefragt hatte] wissen, dass diese Erklärung epidemiologisch schlicht keinen Sinn ergibt —, sondern was wirklich aus China gekommen war und nun die westliche Welt bedroht, ist die Technokratie. Der britische Journalist Iain Davis hat China als ›die erste technokratische Zone der Welt‹ bezeichnet. Man verbindet China nach wie vor mit Kommunismus, aber China hat die Idee der Technokratie erfolgreich verwirklicht, etwa durch ein Sozialkreditsystem, Überwachungskameras und Gesichtserkennung sowie dadurch, alles miteinander zu verknüpfen.«
3. Die »vierteilige Artikelserie über Transhumanismus« bei Propaganda in Focus: Johnson, Lissa; Broudy, Daniel and Hughes, David A.: »Bringing Transhumanism Down to Earth«, Part 1: »Military Intelligence Operations Cloaked in the False Promise of Transcendence«, April 23, 2024, übersetzt etwa:
»Transhumanismus kurz und bündig: Militärische Geheimdienstoperationen unter dem Deckmantel des falschen Versprechens der Erhabenheit«; »Transhumanist Futures«, Part 2: »Humanity in the Crosshairs«, April 27, 2024, übersetzt etwa: »Transhumanistische Zukunftsvisionen: Die Menschheit im Fadenkreuz«; »Military Operations in Civilian Disguise«, Part 3: »Bio-Nano Governance and Terms of Use for Humans 2.0«, May, 6 2024, übersetzt etwa: »Militärische Operationen in zivilem Gewand: Bionano[technologische] Regelungsstrukturen und Nutzungsbedingungen für den Menschen 2.0« sowie »WHO’s Pulling the Strings? Covid Injections and the Internet of Bio-Nano Things«, Part 4: »Testing New Human Nodes of Connectivity«, May 24, 2024, übersetzt etwa: »Wer zieht die Fäden? Covid-Injektionen und das Internet of Bionano Things: Probe für neue menschliche Netzwerkknoten«. Alle vier Teile erschienen bei »Propaganda in Focus« (propaganda-infocus.com) sowie bei Technocracy News (technocracy.news).
Der deutsche Politologe Ullrich Mies greift die vierteilige Artikelserie bei Propaganda in Focus in Ausgabe Nr. 3 des »Gegendruck«-Magazins auf; siehe dort »Dem Transhumanismus auf der Spur«, Seiten 74 bis 100 sowie die Vorlesung von Lissa Johnson beim Omniwar-Symposium, Seite 23 ff.
4. Die in Österreich verwendete Bezeichnung »in Ruhe« (»i. R.«) entspricht dem im Deutschen gebräuchlichen Zusatz »außer Dienst« (»a. D.«).
5. Sie finden das Wiener Medienkollektiv »Pop Corn« im Internet unter popcorn.or.at und den Wiener Debattenraum »Das freie Wort« unter www.dasfreiewort.at.
Wer meine Arbeit honorieren möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Unterstützung zur Auswahl. Vielen Dank!
