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Widerstand gegen den globalen technokratischen Putsch: Ein Blick auf das große Ganze

David A. Hughes – Vortrag am Omniwar-Symposium vom 21. September 2024

Hallo, zusammen. Der Titel meines Vortrags lautet »Resisting the Global Technocratic Coup: Seeing the Bigger Picture«. (Übersetzt etwa: »Widerstand gegen den globalen technokratischen Putsch: Ein Blick auf das große Ganze«. Deutsche Übersetzung — überarbeitetes und ergänztes Transkript —von Ralf Wahner und Corinna Oesch.)

Ich möchte damit beginnen, die Entwicklungen seit 2020 in ihre komplexen Zusammenhänge einzubetten. Das bedeutet, dass ich den Status quo vor 2020 einbeziehe — in meinem Buch »›Covid-19‹, Psychological Operations, and the War for Technocracy« gehe ich näher darauf ein. Vereinfacht ausgedrückt, wurden die Bevölkerungen über Jahrzehnte mittels einer Kombination aus vier Faktoren in Schach gehalten, nämlich dem neoliberalen Wirtschaftssystem, dem internationalen Währungs- und Finanzsystem, dem Propagandasystem sowie dem Sicherheitsparadigma des sogenannten »Krieges gegen den Terror«. Alle diese Kontrollmechanismen sind in den Jahren vor 2020 in eine Krise geraten.

Betrachten wir zunächst den ersten dieser vier Faktoren: das neoliberale Wirtschaftssystem. Diese Grafik aus dem Bericht zur weltweiten Ungleichheit für das Jahr 2022 zeigt, dass zwischen 1995 und 2021 38 Prozent des globalen Wohlstandswachstums auf das reichste eine Prozent der Bevölkerung entfielen — der größte Teil davon entfällt wiederum auf die reichsten 0.001 Prozent (ein Hundertstel Promille). Am gegenüberliegenden Ende des Spektrums entfielen auf die ärmste Hälfte der Menschheit nur zwei Prozent des Wachstums. Wir haben es demnach mit einem System zu tun, das eine historisch beispiellose Ungleichheit zwischen Arm und Reich erzeugt und den Wohlstand extrem an einem Ende konzentriert. 

Im Jahr 2019 gab es in 35 Ländern große soziale Proteste (eines von fünf Ländern weltweit) — ein deutliches Zeichen für soziale Unruhe und Unzufriedenheit nach vier Jahrzehnten neoliberaler Wirtschaft sowie, selbstverständlich, dem Jahrzehnt der sogenannten »Austerität« infolge der Finanzkrise von 2008. Wir erkennen hier also Anzeichen für das, was Kees van der Pijl, emeritierter Professor für internationale politische Ökonomie, als »einen gefährlich einseitigen oligarchischen Kapitalismus im endgültigen Niedergang« bezeichnet. 

Der zweite Faktor ist das internationale Finanz- und Währungssystem, welches seit 2008 in vielerlei Hinsicht durch Quantitative Lockerung am Leben erhalten wurde. Aber im August 2019 veröffentlichte BlackRock ein ungewöhnliches Dokument mit dem Titel »Dealing with the next downturn«, übersetzt etwa »Umgang mit dem nächsten Abschwung«.6 Darin heißt es, dass herkömmliche geld- und steuerpolitische Maßnahmen nicht ausreichen werden, um den nächsten Wirtschaftsabschwung zu bewältigen. Offensichtlich stand eine grundlegende Veränderung bevor. Mark Carney, seinerzeit Gouverneur der Bank of England, bekannte im August 2019 in Jackson Hole, Wyoming, vor einer Gruppe sehr einflussreicher Persönlichkeiten des internationalen Finanzwesens, dass das Zentrum des internationalen Währungs- und Finanzsystems »nicht halten wird«.

Der dritte Faktor ist das Propagandasystem. Vor allem im Westen ist das Propagandasystem seit mindestens einem Jahrhundert ein wesentlicher Faktor beim Herstellen von Zustimmung in liberalen Demokratien. Der Begriff »Manufacturing of Consent«, übersetzt etwa »Wie man Zustimmung erzeugt«, geht auf Walter Lippmann in den 1920er Jahren zurück. Im 21. Jahrhundert, vor 2020, in einer Zeit relativer Freiheit im Internet, wurde das Propagandasystem jedoch durch den Aufstieg zweier Einflüsse untergraben, nämlich unabhängige Medien und Bürgerjournalismus. Der freiere Informationsaustausch bewirkte, dass immer mehr Menschen die großen Lügen durchschauten, etwa jene rund um den 11. September 2001. Es trifft eben nicht zu, dass neunzehn, nur mit Teppichmessern bewaffnete muslimische Entführer, in der Lage waren, zwei Wolkenkratzer mit Stahlgerüsten derart zu pulverisieren, wie in der Abbildung rechts zu sehen. 2016 begann auch die Kampagne um die sogenannte »russische Desinformation«, im Wesentlichen ein Vorwand für Zensur sowie ein Symptom dafür, dass die Kontrolle über die Berichterstattung zu schwinden begann.

Der vierte und letzte Faktor ist der sogenannte »Krieg gegen den Terror«. Dieser wurde selbstverständlich benutzt, um aggressive militärische Maßnahmen im Ausland zu legitimieren, diente allerdings auch als Vorwand für repressive Notfallmaßnahmen im Inland. Der Leitgedanke lautet: die Bürgerschaft, gibt im Austausch für Sicherheit, ihre Freiheit auf und tut was man ihr sagt. Mit anderen Worten: Je mehr Terror, desto größer die Befugnis zur sozialen Kontrolle. Zwischen 2015 und 2017 kam es zu einer Häufung von Terroranschlägen, vor allem in Frankreich. Doch statt mehr zentralisierter Kontrolle und passiveren und gehorsameren Bürgern sahen wir transnationale Proteste, die eine sozial progressivere Form annahmen — die Proteste sind zum Beispiel nicht ohne Weiteres mit Populismus in Einklang zu bringen. Die Entwicklung erreichte in natürlicher Weise in den weltweiten Protesten des Jahres 2019 ihren Höhepunkt.

Wir sehen also, dass das bestehende Kontrollsystem auf allen Ebenen in eine Krise geriet. Deshalb war es im Jahr 2020 an der Zeit für einen Paradigmenwechsel, wie der italienische Philosoph Giorgio Agamben in seiner Schrift »An welchem Punkt stehen wir? Die Epidemie als Politik« erkannte. Die sogenannte »Pandemie — ob sie tatsächlich oder nur scheinbar eine solche ist«, so Agamben, diente »als Vorwand«, um »ein völlig neues Paradigma zu schaffen, wie Menschen und Dinge zu regieren seien«. Heute ist der »Great Reset« des Weltwirtschaftsforums der Code für eine Revolution von oben nach unten auf globaler Ebene mit dem Ziel, die gesamte Gesellschaft nach den Vorstellungen der herrschenden Klasse umzuformen. Das interaktive Diagramm des Great Reset auf der Internetseite des Weltwirtschaftsforums zeigt, wie jeder Bereich des Lebens berührt wird. Der Great Reset ist eine alles umfassende Umgestaltung der menschlichen Existenz.

Das neue Kontrollparadigma, welches nach dem Willen der Machthaber eingeführt werden soll, ist die Technokratie. Patrick Wood wird in seinem Vortrag ausführlich über Technokratie sprechen. Aber lassen Sie mich dennoch ein paar Anmerkungen dazu machen, was die Technokratie für die Gegenwart bedeutet. Die Idee der Technokratie stammt bereits aus den 1930er Jahren. Die zu ihrer Machbarkeit und Verwirklichung notwendigen Technologien sind allerdings erst heute vorhanden — sie firmieren vor allem unter der Bezeichnung »Smart Technologies«. In der Technokratie wird der Kapitalismus durch eine zentral verwaltete Wirtschaft ersetzt, in der alles und jeder digital überwacht und kontrolliert wird. Ein vollständig digitales Finanzsystem wird den Zentralbanken die direkte Kontrolle über die Tauschmittel geben — das beste Beispiel hierfür sind digitale Zentralbankwährungen. Die Demokratie wird durch die von künstlicher Intelligenz (KI) unterstützte wissenschaftliche Verwaltung der Gesellschaft ersetzt. Eine Möglichkeit, sich das vorzustellen, ist das chinesische Sozialkreditsystem. Summa summarum sind wir Zeitzeugen einer neuartigen, im Werden begriffenen biodigitalen Form des Totalitarismus.

Ein klassisches Bild der Technokratie ist die Smart City. Der britische Premierminister Boris Johnson warnte in seiner Rede vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahr 2019 davor, dass »Smart Cities von Sensoren überwuchert sein würden, alles durch das ›Internet der Dinge‹ miteinander verbunden, wie Pfosten, die unsichtbar mit Laternenpfählen kommunizieren.« »Aber«, warnte Johnson, »diese Technologie könnte auch dazu verwendet werden, jeden Bürger rund um die Uhr zu überwachen. [. . . ] Der digitale Autoritarismus ist leider keine dystopische Fantasie, sondern eine aufkommende Realität.« Sie geben es stets offen zu. Catherine Austin Fitts, Aman Jabbi und ich haben, in jeweils unterschiedlicher Weise, argumentiert, dass, was wir hier betrachten, über die Umwandlung der Städte hinausreicht und dass wir in Wirklichkeit die Umwandlung der gesamten Gesellschaft in ein, wie Fitts es nennt, »digitales Konzentrationslager« beobachten.

WWIII: Omniwar

Der nächste Abschnitt meines Vortrags ist mit World War III: Omniwar überschrieben. Wie ich in meinem Buch darlege, ist ein soziopolitischer und ökonomischer Wandel in der Größenordnung des Great Reset, historisch gesehen, nur durch einen Weltkrieg möglich.

Demnach kann die globale Technokratie nur durch einen Weltkrieg eingeführt werden. Daher argumentiere ich in meinem Buch, dass wir uns [bereits] im Dritten Weltkrieg befinden und zwar seit Ausrufen der Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation Anfang 2020 sowie, dass dieser Krieg die Form eines globalen Klassenkampfes annimmt. Sie können das Buch kostenlos von meinem Substack dhughes.substack.com herunterladen. 

Der Dritte Weltkrieg ähnelt weder dem Ersten noch dem Zweiten Weltkrieg, ebenso wenig wie diese beiden Kriege etwas zuvor Dagewesenem ähnelten — die Ziele, Strategien, Taktiken und Waffen sind vollkommen anders. Technologie revolutioniert üblicherweise den Krieg. Betrachten wir die heutigen Technologien, etwa auf dieser Titelseite von Advanced Science im November 2020, kurz vor der Markteinführung der Impfstoffe: ein Nanoroboter bewegt sich durch den Blutkreislauf und wird über ein elektromagnetisches Feld gesteuert, im Hintergrund der Sendemast. Es steht fest, dass der Dritte Weltkrieg hinsichtlich verlorener Menschenleben und dem Sichtbarwerden bisher unvorstellbarer Gräuel die gleichen Auswirkungen haben wird — es sei denn, die Hintermänner des Krieges können aufgehalten werden.

Ich habe den Begriff »Omniwar« geprägt, um den Dritten Weltkrieg zu beschreiben, einen Krieg, der in sämtlichen Lebensbereichen geführt wird, allerdings im Verborgenen, so dass die Öffentlichkeit den Krieg nicht als solchen erkennt. Der Omniwar ist ein Krieg Weniger gegen Viele. Eine verhältnismäßig unbedeutende transnational herrschende Klasse versucht, ihre Herrschaft über die Produktionsmittel zu nutzen, um den Rest der Menschheit zu unterjochen und schließlich zu versklaven. Man kann sich den Omniwar auch als weltweite Operation zur Aufstandsbekämpfung vorstellen. In der während des sogenannten »Krieges gegen den Terror« geschaffenen Infrastruktur übernehmen Dissidenten den Platz der Terroristen als Feinde.

James Corbett bietet eine treffende Beschreibung des Omniwar: »ein allumfassender Krieg, der bereits jetzt gegen uns alle geführt wird, ein Kampf um die umfassende Herrschaft über jeden einzelnen Gesichtspunkt unseres Lebens: unsere Bewegungen, wechselseitigen Einflüsse und Beziehungen, sogar unsere innersten Gedanken, Gefühle und Wünsche. Regierungen auf der ganzen Welt arbeiten mit Unternehmen zusammen, um die Technologie dafür einzusetzen, Sie bis auf die Ebene des Genoms hinab zu kontrollieren, und sie werden nicht aufhören, bis jede einzelne Person, die sich ihnen widersetzt, unterworfen oder ausgeschaltet ist.«

In diesem Zusammenhang stellt Elze van Hamelen eine berechtigte Frage: »Wie ist es möglich, dass für manche völlig klar ist, dass wir vor einem Putsch, einer Revolution oder sogar einem Dritten Weltkrieg stehen, während für andere alles ›normal‹ erscheint?« Die Antwort, die ich vorschlagen würde, lautet: der Omniwar ist ein verdeckter Krieg, so angelegt, dass er im Verborgenen bleibt, damit die Bevölkerung nicht merkt, was vor sich geht, denn andernfalls, besteht echte Gefahr für diejenigen, die diesen Krieg führen. Es besteht das reale Risiko massenhaften Widerstands, möglicherweise sogar einer Revolution.

Etwas wie diesen alles umfassenden, alles durchwirkenden Krieg hat es noch nie gegeben — es gibt keinen historischen Präzedenzfall, mit dem wir diese Art von Krieg vergleichen können. Wie ich im Folgenden zeigen werde, gehören beim Omniwar selbst Wahrnehmung und Vernunft zu den Angriffszielen. Dadurch wird es für die Bevölkerung schwierig, klar zu erkennen was geschieht. Das Problem wird durch Methoden zur Wahrnehmungssteuerung auf militärischem Niveau hervorgerufen, die gegen die Bevölkerung eingesetzt werden. Viele der Waffen im Omniwar sind unsichtbar und bei einigen könnte es sich sogar um Technologien handeln, die der Geheimhaltung unterliegen. Schließlich sind das schiere Ausmaß und die schiere Bösartigkeit dieses Angriffs schockierend; sie sind traumatisch, schwer zu begreifen und hinzunehmen.

Die Verwaffnung von allem

Wie der Name bereits andeutet, beinhaltet der Omniwar die Verwaffnung von allem.Wir erleben zum Beispiel einen vielschichtigen Angriff auf Seele und Verstand. Mein Buch über Covid ist der erste von zwei Bänden, umfasst vierhundert Seiten und handelt vom psychologischen Krieg, der in den Jahren 2020 und 2021 gegen die Bevölkerung geführt wurde. Darüber liegt die NATO-Doktrin über kognitive Kriegsführung, beschrieben als »die Kunst, Technologien einzusetzen, um die Wahrnehmung menschlicher Ziele zu verändern, die sich eines derartigen Versuchs oft nicht bewusst sind . . . «. Ein klassisches Beispiel ist die Auswertung sozialer Medien, um Daten über Nutzer zu sammeln und psychographische Profile zu erstellen, die anschließend zur Manipulation der Wahrnehmung verwendet werden. Die elektromagnetische Kriegsführung reicht zumindest bis zum sowjetischen Angriff auf die Botschaft der Vereinigten Staaten in Moskau in den 1950er Jahren zurück. Ein jüngeres Beispiel ist das sogenannte »Havanna-Syndrom«, anhand dessen sich die Spur von der Gegenwart bis 2016 zurückverfolgen lässt. Wie ich in zwei Substack-Artikeln dargelegt habe, scheint mir offensichtlich, dass derartige Methoden heute im Rahmen von Experimenten an unschuldigen Zivilisten eingesetzt werden. Auch direkte neurologische Kriegsführung kommt ins Spiel. Ich werde später mehr darüber berichten. Aber Sie bekommen bereits jetzt einen Eindruck davon, wenn Sie sich den Joystick im Bild unten rechts ansehen, der das Gehirn direkt steuert.

Die Gesundheitsversorgung ist seit 2020 zu einer Waffe geworden. Zumindest hat der Entzug der notwendigen Gesundheitsversorgung, anlässlich der Umgestaltung der Dienste des Gesundheitswesens zur Bewältigung von Covid-19, zu dem geführt, was ich als »public health as death by stealth« bezeichnet habe, übersetzt etwa »öffentliches Gesundheitswesen: der Tod lauert im Verborgenen«. Die Daten des britischen National Health Service (NHS) weisen aus, dass sich die vom NHS erhobene Warteliste für Behandlungen seit 2020 etwa verdoppelt hat. In der Notaufnahme zwölf Stunden zu warten, war vor 2020 nahezu gänzlich unbekannt, ist heute aber die Regel — ein Rezept für eine kränkere Bevölkerung.

Bereits vor 2020 war bekannt, dass Impfstoffe eine Reihe von Schwermetallen enthalten, aber wirklich beunruhigend sind die Bilder der Artefakte, die Mikroskopiker bei den Covid-19-Impfstoffen gefunden haben. Es ist unklar, was es mit den Objekten, oben rechts auf dem Bild auf sich hat, aber es leuchtet ein, dass sie nicht dort hingehören. Seit der Markteinführung der sogenannten »Covid-19-Impfstoffe« sind die Geburtenraten zurückgegangen. In der Mitte der Graphik, rechts unten, steht jede Farbe für ein Jahr, also 2020 in Grün, 2021 in Blau (das Jahr der Markteinführung), dann in Rot ein signifikanter Rückgang der Geburtenraten (die Zahlen kommen aus der Schweiz, aber das Phänomen tritt transnational auf). Es gibt einen enormen Anstieg der gemeldeten schwerwiegenden unerwünschten Nebenwirkungen nach der Markteinführung. In der Graphik unten sehen wir OpenVAERS-Daten zu den Meldungen von Todesfällen über drei Jahrzehnte. Die höchste Anzahl der Meldungen liegt bei 603 im Jahr 2019. Zwei Jahre später schnellt sie auf 22.264 Meldungen hoch (das 37-Fache).

Wir haben es auch mit dem zu tun, was der Solari Report als »The Great Poisoning« bezeichnet, übersetzt etwa: »Das Große Vergiften«. Glyphosat, beispielsweise, von der Weltgesundheitsorganisation als »wahrscheinlich krebserregend« eingestuft (probably carcinogenic), wurde in einer unlängst durchgeführten Studie in achtzig Prozent der Urinproben in den Vereinigten Staaten gefunden. Sogenannte »Ewigkeitschemikalien« (forever chemicals), die Regen-, Oberflächenwasser und Boden verseuchen, sind ein echtes Problem. Schauen Sie sich an, was in den Lebensmitteln enthalten ist: Maissirup mit hohem Fruchtzuckergehalt, bekanntermaßen schädlich und häufig mit der steigenden Rate an Fettleibigkeit in Verbindung gebracht, Süßstoffe wie Aspartam, von der Weltgesundheitsorganisation als »möglicherweise krebserregend« eingestuft (possibly carcinogenic) und zusätzlich sonstige anorganische Verunreinigungen in nano-Größenordnung.

Dann die Wasserversorgung: Fluoride im Trinkwasser können beim Menschen erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen. Infolge einer Studie aus dem Jahr 2014 erkannte selbst das Gesundheitsministerium der Vereinigten Staaten im August 2024 an, dass mehr als 1.5 Milligramm Fluorid pro Liter Trinkwasser mit einem niedrigeren Intelligenzquotienten bei Kindern in Verbindung gebracht werden. Wasser könnte auch eingesetzt werden, um künstliche Knappheit zu erzeugen (ich bin in einem aktuellen Substack-Artikel darauf eingegangen).

Wir befassen uns auch mit finanzieller Kriegsführung, etwa der erdrückenden Inflationsrate, verursacht durch den beispiellosen Anstieg der Geldmenge im Jahr 2020. Im bereits erwähnten BlackRock-Bericht wird offen darauf hingewiesen, dass die Erhöhung der Geldmenge die Inflation antreiben wird. Beachten Sie in der Graphik (Daten der Federal Reserve) die sehr steilen Anstiege der Kurven ab 2020, vor allem der roten Kurve. Die gelbgrüne Kurve ist die Inflation, gemessen an den Rohstoffpreisen, die ein bis zwei Jahre verzögert folgt. Wir sehen höhere Energiekosten aufgrund [vorsätzlich] hergestellter Energieengpässe, etwa durch die Zerstörung der Nord-Stream-Gasleitung oder den Krieg in der Ukraine. Daneben finanzielle Zensur von Dissidenten, bekanntestes Beispiel wohl der kanadische Freiheitskonvoi, wobei die Bankkonten von Unterstützern des Konvois eingefroren wurden.

Der Informationskrieg hat seit 2020 seine hässliche Fratze gezeigt. Wir haben viel Zensur erlebt: Shadow Banning, den Leitsatz von Linda Yaccarino: »freedom of speech but not reach«, übersetzt etwa »Redefreiheit, allerdings ohne Reichweite«, selbsternannte Netzwerke zur Überprüfung von Fakten, etwa die Trusted News Initiative sowie die »Anti-Desinformationsindustrie«. Alles dies wurde unter dem Vorwand des Kampfes gegen sogenannte »Fehl-, Falsch- und Desinformation« veranlasst, wobei sich Regierungen, wie die ehemalige neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern es nannte, als »einzige Quelle der Wahrheit« positionierten, im Original: »single source of truth«.

Auch Recht und Ordnung werden anscheinend als Waffen eingesetzt. Denken Sie beispielsweise an die transnationale Polizeigewalt, mit der Dissidenten während Covid eingeschüchtert wurden. In meinem Buch »Wall Street, the Nazis, and the Crimes of the Deep State« habe ich die drakonischen Gesetze erörtert, die gegenwärtig im Vereinigten Königreich eingesetzt werden, um die Polizeibefugnisse zu erweitern, Proteste zu unterbinden, den Journalismus einzuschränken und Regierungen zu erlauben, das Internet zu regulieren. Auch der juristische Krieg (lawfare) wird zur Einschüchterung von Dissidenten eingesetzt. Der Fall Richard D. Hall, über den nächsten Monat das Urteil erwartet wird, ist das beste Beispiel dafür im Vereinigten Königreich.

Auch die Migration hat seit Beginn des Omniwars einige außergewöhnliche Muster gezeigt. Wir erleben ein historisch beispielloses Ausmaß an Migration aus nicht-westlichen Ländern in den Westen. Die Graphik veranschaulicht Daten des britischen Office for National Statistics für das Vereinigte Königreich selbst: Die senkrechte schwarze Gerade repräsentiert das Ende des EU-Übergangszeitraums. Es fällt auf, dass die Zuwanderung aus Nicht-EU-Ländern (dunkelblaue Kurve), die sich bis zu diesem Zeitpunkt in vergleichsweise schmalen Grenzen bewegte, plötzlich weit über diesen Rahmen hinausschnellt, was natürlich eine destabilisierende Wirkung auf die Gesellschaft erwarten lässt. Wir wissen nicht genau, wer all diese Menschen sind, die zu uns kommen. Das Phänomen tritt nicht nur im Vereinigten Königreich auf, sondern transnational.

Die Religion wird angegriffen, vor allem das Christentum im Westen, zu erkennen etwa an der Komplizenschaft der Kirchen mit der sogenannten »Covid-19«-Agenda, als der Erzbischof von Canterbury sagte, dass Jesus geimpft werden würde oder als die Kirche ihre Pforten für Kranke und Aussätzige verriegelte, ihre Einrichtungen aber im Jahr darauf in Impfzentren umwandelte. Satanische Botschaften sind bereits seit geraumer Zeit in der Populärkultur verankert — das lässt sich auf der Internetseite des Blogs Vigilant Citizen (vigilantcitizen.com) gut nachverfolgen. Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris, mit der Verhöhnung des Abendmahls Jesu (rechts unten zu sehen), ist ein bemerkenswertes Beispiel aus der Gegenwart. Überdies transhumanistische Fantasien, die laut Yuval Noah Harari »über den Gott der Bibel hinausgehen«.

Nicht zuletzt die Unterhaltungsindustrie: Hollywood repräsentiert, was Secker und Alford einen »riesigen militarisierten Propagandaapparat« nennen, »der in der gesamten Unterhaltungsindustrie der Vereinigten Staaten operiert«. Ähnliches gilt für die Musikindustrie: Mark Devlin deckt in seiner Trilogie »Musical Truth« auf, dass die meisten bekannten Personen militärische Verbindungen haben.

Am widerwärtigsten ist vielleicht, dass wir Zeugen eines Krieges gegen Kinder werden. Das britische Cabinet Office erkennt an, dass die Einschränkungen des [gewohnten] Unterrichts von Angesicht zu Angesicht »erhebliche und negative Auswirkungen auf das Lernen der Kinder« hatten. Kinder wurden traumatisiert, indem sie als biologische Gefahr behandelt wurden, die ihre »Oma umbringen« könnte. Kinder wurden zum Maskentragen gezwungen. Die Abriegelungen (lockdowns) führten zu einem Anstieg von häuslicher Gewalt und posttraumatischen Belastungsstörungen.Kinder wurden unnötigerweise mit gefährlichen experimentellen Injektionen behandelt, wie ich bereits dargelegt habe. Darüber hinaus gibt es zunehmend Beweise dafür, dass ein weltweites pädophiles Netzwerk bis in die höchsten Ebenen der Macht reicht.

Ich könnte noch mehr sagen. Es gibt so viel mehr zu sagen: Ich könnte über den Krieg gegen ältere Menschen sprechen, ich könnte über die Tyrannei der »Woke«-Ideologie sprechen, ich könnte über das Versagen der gekaperten Regulierungsbehörden sprechen, die dem Schutz der Öffentlichkeit verpflichtet gewesen wären. Die Logik des Omniwar ist, dass alles, was als Waffe eingesetzt werden kann, auch als Waffe eingesetzt werden wird. Im weiteren Verlauf dieses Vortrags möchte ich mich auf einige wenige Aspekte des Omniwar konzentrieren, die meiner Meinung nach besondere Aufmerksamkeit verdienen.

Netzwerkzentrierte Kriegsführung

Ich beginne mit dem Konzept der netzwerkzentrierten Kriegsführung (network-centric warfare). Die Idee geht auf die späten 1990er Jahre und einen Bericht des Marine Corps War College mit der Überschrift »Network Centric Warfare: An Emerging Warfighting Capability« zurück. Die netzwerkzentrierte Kriegsführung »stellt die Informationsnetze in den Mittelpunkt unserer Kriegsführung«.75 Einige Jahre später wurde das vom U.S. Strategic Command, übersetzt etwa: »Strategisches Kommando der Vereinigten Staaten«, betriebene Global Information Grid (GIG) entwickelt, das im Wesentlichen die technische Infrastruktur für die netzwerkzentrierte Kriegsführung bereit stellt, ein »System von Systemen«, das Sensorsysteme, Kommando- und Kontrollzentren und Waffenplattformen integriert. Einer Studie aus dem Jahr 2014 zufolge, versucht das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten, »jedes Gerät — jedes Fahrzeug, jedes System, jede Drohne — zu einem allumfassenden Netz zusammenzufassen«.

Der Drohnenkrieg ist ein klassisches Beispiel. Er stützt sich auf Informationsüberlegenheit, um »Ziele« zu erkennen, zu entdecken und zu ermorden, angeblich mit hoher Präzision und minimalen Kollateralschäden, obwohl die Zahl der zivilen Opfer bekanntlich unverhältnismäßig hoch ist — und wir wissen auch um den vorsätzlichen »Doppelschlag« (double tapping).

In den letzten Jahren wurde die netzwerkzentrierte Kriegsführung mit der KI verbunden. Diese Verknüpfung reicht bis in das Jahr 2012 zurück, als die KI einen maßgeblichen Fortschritt verzeichnete, der unmittelbar in Direktive 3000.09 »Autonomy in Weapons Systems«, übersetzt etwa »Selbständigkeit bei Waffensystemen«, des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten als Waffe eingesetzt wurde.

Wir sehen die Verknüpfung beim »Project Maven« in Aktion (seit 2017 in Entwicklung). Das »Maven Smart System« wird von Palantir betrieben und integriert von Satelliten erhaltene räumliche geographische Bildinformationen, geographische Lokalisierungsinformationen von Smartphones, sozialen Medien et cetera, Radar- und Infrarotsensoren zur Signalaufklärung für die Echtzeitanalyse von Gefechtsfeldern sowie zur Identifizierung von Zielen. Das Maven Smart System wurde bereits in der Praxis eingesetzt, etwa 2024, um Ziele für Luftangriffe in Syrien und im Jemen zu identifizieren.

Die Streitkräfte Israels haben KI beispielsweise im Gazastreifen eingesetzt, um 37.000 Palästinenser ausfindig zu machen, die zu Beginn des Gazakrieges als militant galten. Auch Google ist beteiligt: Das Unternehmen hat mit den Streitkräften Israels einen Vertrag über 1.2 Milliarden Dollar abgeschlossen, um Cloud-Computing-Dienste und Funktionen aus dem Spektrum der KI zur Verfügung zu stellen.

Der für mich am stärksten beunruhigende Gesichtspunkt bei all dem ist die Aussicht, dass die Entscheidung zum Töten automatisiert werden könnte. Der israelische Waffensystemanbieter Elbit Systems beschreibt auf seiner Internetseite sein Produkt »LANIUS loitering munition«, übersetzt etwa »herumlungernde Munition«. »LANIUS«, heißt es dort, »kann autonom starten und navigieren, Eintrittspunkte zu Gebäuden bestimmen, das Innere unbekannter Gebäude kartieren, bewaffnete und unbewaffnete Personen unterscheiden sowie Sprengladungen zünden (allerdings mit einem Menschen zur Auslösung der Waffenwirkung)«. Es bedarf nicht vieler Phantasie, um diese »Man-in-the-Loop«-Kontrolle fortzulassen — und man erhält ein vollautomatisches Tötungssystem von Anfang bis Ende. 

Angenommen, Menschen und ihre Körper würden zu Knoten eines biodigitalen Kontrollnetzes, menschliche Gehirne und Körper könnten an das Global Information Grid angeschlossen werden und Unternehmen wie Palantir könnten alle daraus resultierenden Informationen verwalten. Dann wäre eine globale Technokratie entstanden: alles und jeder könnte überwacht und gesteuert werden.

Damit kommen wir zum Konzept der biodigitalen Konvergenz, im Wesentlichen die Verbindung menschlicher Gehirne und Körper mit einem externen Kontrollnetz. Die biodigitale Konvergenz steht im Zusammenhang mit der Epoche der Verzahnung von Nano-, Bio- und Informationstechnologie, zusammen mit Kognitionswissenschaft, kurz »NBIC«, die auf die frühen 2000er Jahre zurückgeht und in Planungsdokumenten der NASA, der National Science Foundation, der RAND-Corporation und vieler anderer, nicht zum Gesundheitswesen gehöriger Einrichtungen beschrieben wird (hierzu mein Buch, [Anm. 1]). 

Damals handelte es sich nur um eine Vision, aber inzwischen wird sie immer mehr zur Realität, vor allem durch das sogenannte »Internet of Bionano Things«, das in einer wegweisenden Publikation aus dem Jahr 2015 von Professor Ian F. Akyildiz, dem Hauptautor, beschrieben wurde. Für mich sieht das sehr nach biodigitaler Konvergenz in der Praxis aus. In Akyildiz’ Publikation wurden »bio-cyber interfaces« erörtert, übersetzt etwa »Schnittstellen zwischen biologischer Substanz und dem Internet«, die »Informationen aus der biochemischen Domäne des Internet of Bionano Things« (innerhalb des Körpers) »in die Internetdomäne [außerhalb des Körpers] und umgekehrt übersetzen« würden. Das klingt vielleicht ein wenig übertrieben, aber wenn Sie sich diese Abbildung anschauen, verstehen Sie die Idee. Im Wesentlichen geht es um die Schaffung intrakorporaler (körperinnerer) Nanonetzwerke, die mit dem Internet kommunizieren können. Dies wird in der Regel unter dem Vorwand medizinischer Versorgung vermarktet, aber die Literatur zur biodigitalen Konvergenz reicht weit darüber hinaus. 

Geht es hier also wirklich um die Gesundheit oder um die nationale Sicherheit? Akyildiz hielt 2023 einen Vortrag vor der NATO, in dem er preisgab, dass seine Forschung seit den 1990er Jahren in Zusammenarbeit mit der NASA, den Streitkräften der Vereinigten Staaten, der National Science Foundation (NSF), der Central Intelligence Agency (CIA), der Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) und der Luftwaffe der Vereinigten Staaten durchgeführt worden war. Ich würde also sagen, dass es hier eher um die nationale Sicherheit geht als um die Gesundheit. 

Das Gehirn als Zielscheibe

James Giordano ist neurowissenschaftlicher Berater des Pentagon und hat das menschliche Gehirn im September 2018 in einer Rede am Modern War Institute der Militärakademie der Vereinigten Staaten in West Point als »Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts« bezeichnet, im Original: »21st century battlescape«. Am Centre for Global Security Research des Lawrence Livermore National Laboratory erklärte Giordano in einem Vortrag bereits im Juni 2017 dass waffentaugliche Neurotechnologie eingesetzt werden könne »erstens, um bestimmte Wahrnehmungen, Gefühle und Verhaltensweisen zu bewerten, vorherzusagen und zu steuern, zweitens, um Aggressionen zu vermindern sowie Wahrnehmungen, Gefühle und/oder Verhaltensweisen der Zugehörigkeit oder Passivität zu fördern, drittens, um Krankheit, Behinderung oder Leiden zu verursachen und auf diese Weise potenzielle Gegner zu ›neutralisieren‹ sowie viertens, um Sterblichkeit zu veranlassen«. Vereinfacht ausgedrückt, lässt sich mit waffentauglicher Neurotechnologie subjektives Erleben und Verhalten steuern sowie Krankheit, Behinderung oder Tod »menschlicher Ziele« verursachen.

»Die Funktionsweise«, so Giordano, wiederum bei seinem Vortrag vor den Kadetten am Modern War Institute in West Point im September 2018, besteht darin, »dass man durch minimalinvasive Operatione Elektroden minimaler Größe ins neuronale Netz des Gehirns einbringt, um die Gehirnfunktionen in Echt- zeit von Außen lesen und schreiben zu können«. Inzwischen hatten Charles Lieber und sein Team von Wissenschaftlern erfolgreich neuronale Netze direkt in die Gehirne von Ratten injiziert, die sich nahtlos in das neuronale Gewebe integrierten. Es war also bereits bekannt, dass dies[er Zugang] möglich war.

Doch ist es nicht erforderlich, direkt ins Gehirn zu injizieren, denn neue Nanowerkstoffe wie Graphen können nach einer peripheren Injektion die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Eine Studie aus dem Jahr 2020 spricht sogar von »einer einfachen Methode«.

Im Jahr 2019 beauftragte die DARPA das Technologieentwicklungsunternehmen Battelle mit ihrem Programm »Next-Generation Nonsurgical Neurotechnology« (N3), übersetzt etwa »nicht-chirurgische Neurotechnologie der nächsten Generation«. Das N3-Programm stellt eine »bidirektionale Schnittstelle für Gehirnsteuerungstechnologie [. . . ]« in Aussicht, »die per Injektion in den Körper eingebracht und [mittels magnetoelektrischer Signale] in einen bestimmten Bereich des Gehirns gesteuert werden könnten«. Im Jahr 2019 blickte die DARPA also auf die Anwendung von mit einer Spritze in den menschlichen Körper injizierbarer Neurotechnologie, und ein Jahr später beginnt die allgemeine Impfkampagne. 

»Die Normalität kehrt erst zurück, wenn wir die gesamte Weltbevölkerung weitgehend geimpft haben«, so Gates. Wenn man Zeitungsberichten glauben darf (was im Allgemeinen nicht zutrifft), dann sollen bis März 2023 5.55 Milliarden Menschen geimpft worden sein. Lissa wird in ihrem Vortrag noch etwas mehr über den zeitlichen Ablauf sprechen. 

Das Joint Warfare Centre (JWC) der NATO, übersetzt etwa »Zentrum für gemeinsame Kriegsführung«, hat sich allerdings 2023 in einem Bericht verplappert: »Der menschliche Verstand wird zum Schlachtfeld von morgen und das bedeutet, dass jeder Mensch als Ziel in Frage kommt. Kriegsführung ist kein rein militärisches Konzept mehr; sie ist viel umfassender und komplexer geworden. In Zukunft wird es in der Kriegsführung nur noch eine Regel geben, nämlich: Es gibt keine Regeln.« Wie sonst soll man das verstehen, denn als Erklärung für eine gesetzlose, uneingeschränkte Kriegsführung gegen die Bevölkerung? Ebenfalls aus dem NATO-Bericht: ». . . kann die neuronale Nanotechnologie eingesetzt werden, um Roboter in Nanogröße über den Blutkreislauf in die Nähe eines Neurons zu bewegen und es zu ermöglichen, das menschliche Gehirn direkt, das heißt, ohne von unseren Sinnen abgefangen zu werden, mit einem Computer zu verbinden und dabei KI zu nutzen.« Die NATO spricht demnach heute offen darüber, dass die neuronale Nanotechnologie eingesetzt werden kann, um das Gehirn mit einem Computer und KI zu verbinden. 

Sonstige Verbreitungswege

Injektionen sind nicht die einzige Möglichkeit, um diese Art von Technologie zu verabreichen. Smart Dust ist eine weitere. Giordano erklärt: [Smart Dust ist] »ein Schwarm von Nanopartikeln, bestehend aus bio-durchlässigen Werkstoffen, die man nicht sehen kann, die sämtliche, selbst die robustesten biochemischen Filter durchdringen können, die in der Lage sind, sich durch eine Vielzahl von Membranen hindurch zu integrieren, etwa durch Schleimhäute (Mund, Nase, Ohren, Augen) und schließlich unmittelbar ins Gehirn einzudringen. Diese [Schwärme von Nanopartikeln] können waffentauglich gemacht werden und es ist nahezu unmöglich, ihre Anwesenheit festzustellen. Dadurch wird es äußerst schwierig, ihre Zuordnung zum Körper nachzuweisen. «Partikel also, die so klein sind, dass sie in den menschlichen Körper eindringen können, die man nicht aufhalten kann, die ihren Weg ins Gehirn finden und waffentauglich gemacht werden können. 

In einem Artikel aus dem Jahr 2017, der aus dem Internet gelöscht wurde, aber nach wie vor im Internetarchiv (archive.org) zu finden ist, stellt Alexander Light einige interessante Punkte zusammen, einer davon, dass Injektionen, gentechnisch veränderte Stechmücken, biotechnologisch hergestellte Lebensmittel und stratosphärische Aerosolinjektionen (umgangssprachlich als »Chemtrails« bezeichnet) allesamt Möglichkeiten sind, um Smart Dust oder Sensoren in den menschlichen Körper einzubringen. Sie verheißen, wie Light es nannte: »ein synthetisches Netzwerk im Körperinneren, das von außen ferngesteuert werden kann«. In dieser Hinsicht müssen wir uns ernsthafte Fragen zu den intensiven, kreuz und quer verlaufenden Mustern am Himmel stellen — unser Himmel hat nie so ausgesehen. Ist das Narrativ von der sogenannten »stratosphärischen Aerosolinjektion« — vermeintlich dazu gedacht, in Zukunft die Sonne zu verdunkeln — möglicherweise ein Deckmantel für Smart Dust, der bereits über der Bevölkerung ausgebracht wird? Ich weiß es nicht. Aber wir müssen uns diese Frage stellen. 

Es gibt biotechnisch hergestellte Nahrungsmittel. Ich empfehle hierzu den Artikel über Lebensmittel aus der Pharmaindustrie von Elze van Hamelen bei Solari Report: »Biotech on Your Plate: The Next Chapter in Big Money’s Battle to End Food Sovereignty«, übersetzt etwa: »Biotech auf dem Teller: Das nächste Kapitel im Kampf von Big Money gegen selbstbestimmte Ernährung«. Einer der vielen hervorragenden Punkte lautet, dass die zunehmend von der pharmazeutischen Industrie hergestellten Lebensmittel einen Übertragungsweg für Biotechnologie darstellen könnten. In diesem Zusammenhang müssen wir über die Agenden des Weltwirtschaftsforums in Bezug auf synthetisches Fleisch und den Verzehr von Insekten nachdenken. Warum wollen sie, dass wir synthetisches Fleisch essen? Wir müssen auch den transnational ausgetragenen Krieg gegen die Landwirte berücksichtigen, der die Bauern von ihrem Land vertreibt, ebenso die Angriffe auf Lebensmittelproduktionsstätten. Inzwischen sind zwei bekannte Eugeniker, Bill Gates und Ted Turner, zu den größten Besitzern von Agrarland in den Vereinigten Staaten geworden. Sie sind also eindeutig bestrebt, die Lebensmittelversorgung zu kontrollieren. Zu welchem Zweck?

Ferngesteuerte Kontrollnetzwerke

Letzter Teil meiner Präsentation: ein paar Folien über Remote Control Networks. Wenn es möglich ist, diese Art von Bionanotechnologie in den menschlichen Körper einzubringen, welche Art von Fernsteuerungsmechanismen könnten dann möglich sein? Es gibt berechtigte Bedenken bezüglich der 5G-Beamforming-Technologie. Es ist wichtig, zu verstehen, dass sich 5G qualitativ von den vorherigen Generationen der Mobilfunktechnologie unterscheidet: 5G ist in der Lage, einzelne Geräte auf die in der Abbildung gezeigte Weise anzusteuern.

Als Nita Farahany, Professorin an der Duke University, auf dem Weltwirtschaftsforum für einen, wie sie es nannte, »massiven« Wechsel von »Wearables« zu »implantierter [Gehirn-]Technologie« plädierte, hatte sie offensichtlich keine Vorstellung davon, dass dies in einem militärischen Kontext gestatten würde, menschliche Gehirne mit 5G so genau anzusteuern, wie einzelne Smartphones.

Noch beunruhigender: Wird es ein Entkommen aus diesen drahtlosen Kontrollnetzen geben, wenn wir an Elon Musks Projekt »Starlink«, Amazons »Projekt Kuiper«, »OneWeb« oder [das Tätigkeitsumfeld des Unternehmens] »EarthNow« [in Seattle] denken? Sie alle versuchen, alle Teile der Welt aus niedrigen Erdumlaufbahnen mit Internet zu versorgen. Es gibt auch Unternehmen wie »Stratospheric Platforms«, die 5G von Drohnen und Flugzeugen aus übertragen. Das Ziel scheint darin zu bestehen, 5G und später 6G, 7G et cetera allgegenwärtig zu machen. 

Lassen Sie mich abschließend zusammenfassen 

1. Das bestehende Kontroll-/Steuerungssystem geriet 2019 in eine Krise. Deshalb begann 2020 der Krieg um die Technokratie.

2. Dieser Krieg hat die Gestalt eines alles umfassenden, alles durchdringenden Krieges, eines »Omniwar«, der heimlich und in allen Lebensbereichen gegen die Bevölkerung geführt wird.

3. Alles, was als Waffe gegen die Bevölkerung eingesetzt werden kann, wird als Waffe eingesetzt.

4. Die netzwerkzentrierte Kriegsführung nutzt Informationsnetzwerke und wird zunehmend durch KI angetrieben.

5. Die Pläne zur Anbindung des menschlichen Körpers an das Kontrollnetz, die auf die frühen 2000er Jahre zurückgehen, werden über das Internet of Bionano-Things verwirklicht.

6. Das Gehirn ist heute per mit Spritzen injizierbarer Neurotechnologie sowie per Smart Dust erreichbar, während drahtlose Netze zugleich unausweichlich werden.

Welche Auswirkungen hat alles dies? Ob es uns gefällt oder nicht, wir alle sind nun Teilnehmer am Dritten Weltkrieg. Die Angreifer in diesem Krieg kämpfen für die globale Technokratie, für ein totalitäres Kontrollsystem, aufbauend auf biodigitalen Technologien. Das Ergebnis wird, sollten sie Erfolg haben, ein neuartiges und möglicherweise nicht umkehrbares System der Sklaverei sein, bei dem die Technokraten die totale Kontrolle über unser Leben haben werden. Pläne, den menschlichen Körper technisch so zu gestalten, dass er mit einem allgegenwärtigen drahtlosen Steuerungsnetz kompatibel ist, sind bereits seit Jahrzehnten in Umsetzung begriffen und wenn menschliche Gehirne und Körper zu Knoten eines biodigitalen Steuerungsnetzes werden, sind ferngesteuerte Folter und Ermordung ebenso wenig auszuschließen wie mittels KI automatisierte Entscheidungen, einschließlich der Entscheidung zu töten.

Was können wir dagegen tun? Zunächst einmal müssen wir verstehen, womit wir es zu tun haben und ich habe versucht, das in diesem Vortrag so klar wie möglich darzulegen. Mit diesem Wissen ausgestattet, ist jeder von uns als Teilnehmer am Omniwar zum Handeln verpflichtet. Unterschiedliche Menschen bringen unterschiedliche Begabungen mit, aber in diesem Fall besteht der Schlüssel im kollektiven Handeln. Wir müssen zusammenarbeiten. Defätismus [Mutlosigkeit, Hoffnungslosigkeit] ist nicht hinnehmbar. Gegen alle Aspekte des Omniwar muss Widerstand geleistet werden. Finden Sie heraus, wo Sie etwas bewirken können. Wir sind ihnen an Zahl überlegen und deshalb ist die Verbreitung von Bewusstsein und Verständnis entscheidend. Der Feind ist auf biodigitale Technologien angewiesen — somit sollte sich unsere Aufmerksamkeit strategisch auf diese Gegenstände richten. 

Zum Schluss noch einige ergänzende Anmerkungen. 

Jede Jahreszahl und jedes Bild in dieser Präsentation ist mit einem Hyperlink zur Originalquelle unterlegt. Wenn Sie die Präsentation im PDF-Format haben möchten, besuchen Sie die Internetseite technocracy.news/omniwar und klicken auf die Schaltfläche »Click here to download presentation slides«. Sie können meiner Arbeit auf meinem Substack dhughes.substack.com folgen und wenn Sie meine Arbeit unterstützen möchten, besuchen Sie davidahughes.net/support oder buymeacoffee.com/dahughes. Vielen Dank fürs Zuhören.

Wer meine Arbeit honorieren möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Unterstützung zur Auswahl. Vielen Dank!

Der gesamte Beitrag von David A. Hughes zum Omniwar-Symposium vom 21. September 2024 kann im nachfolgend verlinkten Video in der von PopCorn synchronisierten Fassung auf Deutsch nachgehört werden. Der Originalbeitrag ist zu Beginn des Artikels verlinkt.

(Anmerkung: Die Links können zwar nicht auf den im Text eingebundenen Bildern angeklickt werden, jedoch auf den Powerpoint-Folien, die ich am Ende des Textes einbinde. In den kommenden Wochen werde ich noch die anderen Vorträge bearbeiten. Nachfolgend bereits ein kleiner Teaser.)

Catherine Austin Fitts: Danke, David, vielen Dank. Mein Pastor von früher hätte wohl gesagt: »Wenn wir uns der Realität stellen, kann Gott sie heilen.« Nichts ist wertvoller für echte Lösungen, als sich ein klares Bild davon zu machen, was wirklich geschieht. Einer meiner Lieblingssätze stammt von Ernst Friedrich Schumacher: »Unsere Aufgabe ist es, die Welt zu betrachten und sie als Ganzes zu sehen.« Die Präsentation, die Sie gerade gesehen haben, ist eine hervorragende Darstellung zahlreicher unterschiedlicher Kräfte und Strömungen, die in der Welt wirksam sind sowie der Art und Weise, wie wir sie miteinander in Zusammenhang bringen, einordnen und als Ganzes betrachten können. Wir kommen nun zu unserer zweiten Präsentation. Eine Frage, die ich oft höre, lautet: »Wie konnte das alles passieren, ohne dass ich davon wusste? Wie konnte das jahrelang so weitergehen, ohne dass ich das Bild gesehen habe, das David zeichnet?« Es hilft, sich der Vergangenheit zuzuwenden und die Geschichte zu betrachten. Es gibt niemanden, der das Wachstum und die Entwicklung in der Geschichte der Technokratie besser nachgezeichnet und beschrieben hat als unser nächster Referent. Ich übergebe das Wort wieder an unsere Produzenten Logan. Logan, würden Sie Patrick Wood vorstellen?

Logan Howse: Unser nächster Referent ist der Autor Patrick M. Wood, ein führender kritischer Experte für Technokratie, Transhumanismus und Globalisierung sowie Autor mehrerer Bücher, darunter »The Evil Twins of Technocracy and Transhumanism« sowie »Technocracy Rising: The Trojan Horse of Global Transformation«. Patrick Wood spricht über »Technocracy’s War Cry: ›We will assimilate‹« übersetzt etwa: »Der Schlachtruf der Technokraten: ›Wir werden uns angleichen!‹«. Patrick, ich übergebe ihnen das Wort!

Nachfolgend noch die Powerpoint-Folien im Gesamten: