Wir starten den heutigen Einblick in eine rund einstündige X-Timeline mit einem Nachtrag zum Tag des Grundgesetzes. Gerd Antes schreibt: „Eine besonders kompakte Zusammenstellung von Aussagen, die heute angeblich nie gemacht wurden. Alles bekannt, aber immer wieder erschreckend . . . . .“ Damit postet er einen Videoszuammenschnitt weiter, wie sie zu dutzenden aus Situationen und Aussagen in den Jahren 2021 und 2022 entstanden, die man heute am Liebsten vergessen machen würde. Es war die Zeit von 2G und Impfpflicht, als die grundlose Hetze gegen Ungeimpfte ungeahnte Ausmaße erreichte und zur größten systematischen Ausgrenzung seit damals führten. Die Loblieder auf das Grundgesetz erscheinen vor dem Hintergrund als das, was sie wirklich sind: Pure Heuchelei der Täter. Jeanne d’Arc schreibt: „Wir wurden beschimpft, ausgegrenzt, diffamiert u. öffentlich an den Pranger gestellt — nur weil wir eine medizinische Entscheidung selbst treffen wollten. Dieses Video zeigt, wie entmenschlichend diese Zeit war. Umso stolzer kann heute jeder sein, der damals Rückgrat bewahrt hat.“
Tom Bayou erinnert in mehreren Beiträgen an die Ungeheuerlichkeiten der Coronakrise. Menschen begegneten Polizeigewalt, wenn sie sich nur auf ihre Grundrechte beriefen, die es genau für solche Situationen gibt, um sie vor einem übergriffigen Staat zu schützen. Politiker und Medienschaffende ohne irgendeine medizinische Ausbildung durften ohne jeden Grund zu Gewalt aufrufen und wurden dafür von der Mehrheitsgesellschaft bejubelt. In der Coronakrise wurden alle, die sich nicht mit experimenteller Gentechnik spritzen lassen wollten, einfach zu Rechten erklärt. In der Folge wurden sie ihrer Grundrechte beraubt. Es ging soweit, dass sogar Konzentrationslager dirskutiert wurden, die lediglich deshalb nicht umgesetzt werden konnten, weil es an geeigneten Immobilien und Personal mangelte. Die Brandmauer gegen rechts ist vor dem Hintergrund eine einzige Witzveranstaltung.






Weitere Erinnerungen, die durch die Timeline trudeln und Beklemmung auslösen:
Kommen wir vor diesem Hintergrund zur Blitzgneiserei des Tages. SZ-Journalist Ronen Steinke kippt etwas Benzin in die irrationale Massenpsychose der Brandmaurer: „Die AfD könnte Deutschland viel leichter in einen autoritären Staat umbauen, als man denkt; auch das Grundgesetz schützt dagegen wenig. Davor warnt der Verfassungsrechtler Maximilian Steinbeis im Podcast:“

Das ist eine wahrlich bahnbrechende Erkenntnis, nachdem alle anderen in der Coronakrise bereits vorgemacht haben, wie leicht das geht. Der Beitrag hat mehr Kommentare als Likes, die vermutlich mehr Erkenntnis bringen als der Podcast. Es gibt wirklich noch immer Menschen, die nicht wirklich mitbekommen haben, was hier los war und deshalb auch nicht einordnen können, was hier los ist.
Ukraine und die Medienkrise
Wohl nirgendwo anders als auf X kann man die Propaganda live und in Farbe bei ihrem Wirken und ihrer Widerlegung beobachten. In der gestrigen Zusammenfassung berichtete ich über den völkerrechtswidrigen Angriff der Ukraine auf eine russische Mädchenschule, der Todesopfer unter unschuldigen Kindern forderte. Alina Lipp teilt Bilder von vier der Todesopfer. Es sollten in der Folge mehr und mehr werden. „Lugansk, Starobelsk. Zu den Toten des gestrigen Anschlags gehören Aljona Martimjanowa, Ira Schiwotikowa, Anya Pogribnitschenko und Dascha Serdjuk. Vier junge Mädchen, die noch ein ganzes Leben vor sich hatten, Träume, Pläne und Hoffnungen… beendet durch den Terrorstaat Ukraine.“

Die Reaktionen des Wertewestens sind erwartbar. Dieser bewusste Angriff auf Zivilisten findet keine Erwähnung, obwohl er der Auslöser für den russischen Gegenschlag war, der sich gegen militärische Ziele richtete und trotz des massiven Einsatzes von fast 700 Flugkörpern von Drohnen bis Hyperschallraketen im Vergleich nur zwei zivile Opfer gefordert haben soll.
„Einstimmig verurteilen Merz, von der Leyen und Macron den Angriff Russlands auf die Ukraine. Genauso einstimmig verschweigen sie den zuvor erfolgten Angriff der Ukraine auf ein russisches Studentenwohnheim.“ bringt Peter Eich die übliche Vorgehensweise auf den Punkt. Propaganda besteht nicht nur in der Wiederholung („völkerrechtswidriger und unprovozierter russischer Angriffskrieg“), sondern auch im Verschweigen derlei wichtiger Informationen.



Und das ist es, woran laut dem Bundeskanzler der Deutschen und damit notgedrungen auch meinem, Deutschland fest an der Seite stehen soll: Mit wirklichen Nazis, der deutschen Massenpsychose „Brandmauer“ zum Trotz. „Ukrainische Nazis haben sich heute in Kiew versammelt und „Sieg Heil“ gerufen. Kann mir jemand erklären, wie so etwas im 21. Jahrhundert überhaupt möglich ist?“ schreibt Mario ZNA. Die Kommentare darunter sind erneut lesenswert.
Marta Havryshko wartet ebenfalls mit einem eindrücklichen Video auf, das sie wie folgt kommentiert: „Dies sind die Neo-Nazis, die heute zum Kiewer Maidan Nesaleschnosti marschierten, um eine Kundgebung gegen die Arbeitsmigration nach Ukraine abzuhalten. Europa, schaut euch eure „Verteidiger“ genau an.“
Wer das Geschehen in der Ukraine verfolgt, weiß, dass das keine Ausnahmen sind. Das ist es, was in der Ukraine verteidigt wird, während die gleichen Medien und Politiker hierzulande zur sinnentleerten Brandmaurerei aufrufen, um sich selbst an der Macht zu halten. Von all dem erfährt der Tagesschau-Konsument natürlich nichts. Er soll ja wieder einmal folgebereit werden, was er zum Leidwesen der Mächtigen im Vergleich zum Coronakrieg noch immer nicht ist, was den großen Krieg anbelangt. Dominik Maximilian Reichert schickt einen Ausschnitt auf die Reise, wie ihn der halbbetäubte ÖRR-Seher eingestottert bekommt: „Wahnsinn. Die Tagesschau-Tante steht im zerstörten ARD-Studio in Kiew und tut so als kenne sie den Grund für den russischen Angriff nicht. Russland greife Zivilisten an, die Ukraine natürlich nicht, heißt es, obwohl der ukrainische Angriff auf das Schülerwohnheim grade einmal einen Tag her ist. Natürlich werden wir für den Wiederaufbau des zerstörten Propagandastudios zahlen dürfen.“
Genug vom Krieg und zurück zum Krieg vor dem Krieg – der Coronakrise. Bisweilen wird hier noch im Windschatten der Aufmerksamkeit aufgearbeitet, so auch in der Enquete-Kommission in Brandenburg. Bastian Barucker weist auf einen erstaunlich fairen Bericht darüber im RBB hin (auch wenn die Information über den Leak so nicht ganz zutreffend ist oder vielleicht doch). Angesichts vorstehender Beispiele ist es tatsächlich eine absolute Ausnahme, wenn einmal in den Leitmedien Journalismus zu beobachten ist. Das ist schon eine Nachricht wert.
„Der RBB berichtet fair über die gestrige Enquetesitzung in Potsdam und zitiert dabei einen der wichtigsten Sätze aus meinem Vortrag über die von @aya_velazquez geleakten RKI-Protokolle: «Die Inzidenz-Grenzwerte sind willkürliche politische Werte.» Diese wiederum waren die Schwellenwerte, ab denen Menschen ihre bürgerlichen Freiheiten ausüben durften oder ihre Grundrechte eingeschränkt wurden. Das RKI lehnte dies jedoch ab. Im Krisenstab hieß es am 5. Mai 2020: «Indikatoren bereit zu stellen wird aus fachlicher Sicht weitgehend abgelehnt, jedoch werden diese nachdrücklich von politischer Seite eingefordert (eine diesbezügliche Weisung ist jedoch nicht erfolgt). Die genannte Inzidenz kommt aus einer Diskussion zwischen BM Braun und BM Spahn.» Meine Aussagen kommen nach dem Statement von Herrn Lüttman (SPD), der die Auffassung vertritt, man habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Genau diese Behauptung entkräften die RKI-Protokolle jedoch deutlich. Das abschließende Fazit des RBB, wonach sich die anwesenden Wissenschaftler einig seien, dass die Maßnahmen notwendig waren, stimmt so nicht mit den Aussagen der Experten überein. Quelle: https://rbb24.de/politik/beitrag/2026/05/brandenburg-landtag-enquete-kommission-corona.html„
Was sonst noch so daherkam: In einer Schule in NRW sollten 12-jährige lernen, wie man einen inklusiven Puff gestaltet und welche Dienstleistungen angeboten werden sollen. Was man mit Kindern in der Schule im New Normal halt so macht. Die SPD in Berlin macht eine Kampagne, um Menschen zu erklären, wie man möglichst einfach die Staatsbürgerschaft bekommt. Motivation ist, dass Millionen Menschen mehr wählen können sollen. „Andere reden von Abschiebungen, wir bürgern ein!“ – logisch, man will ja das deutsche Einheitsbraun durch unkontrollierte Zuwanderung wegassimilieren, siehe gestriger Beitrag von SPD-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas. Und zum Abschluss noch ein Schmankerl, das selbst ich nicht für möglich gehalten hätte. WIE unangenehm Alena Buyx neben aller Gefährlichkeit in Wirklichkeit ist, sieht man erst im Vergleich zu Michel Friedman, der ja selbst in der Skala schon recht weit oben steht.
Aufsässige NEWS kommentiert: „Wenn Alena Buyx sich auf der Bühne als „Rampensau“ feiert und den Rest als „Arschgeigen“ tituliert, ist das kein Ethikrat mehr, das ist die Vorstufe zum Promi-Boxen. Ihr moralischen Endgegner ist Michel Friedman (alias Paolo Pinkel), der bei so viel medialem Sendungsbewusstsein natürlich sofort die Reißleine zieht. Es ist wie bei einem Unfall!“
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