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„München impft“ korrigiert Desinformation

Die Pressestelle der TUM Kliniken Rechts der Isar hat auf meine Presseanfrage hin mitgeteilt, dass die Desinformation der angeblich durch genetische Impfstoffe erzielbaren Herdenimmunität auf der Kampagnenseite „München impft“ nach meinem Hinweis korrigiert wurde. Ich habe weitere Fragen hierzu, aber auch zur nun verbreiteten Aussage.

Am 11. September 2026 habe ich über die Kampagne „München impft“ berichtet, die mit folgender Desinformation auf der Kampagnenseite warb:

Auf wiederholte Pressenanfrage an die laut Impressum für die Seite Verantwortliche, teilte mir dort die Abteilung Unternehmenskommunikation, Geschäftsbereich Transformation & Kommunikation, Ärztliche Direktion, des TUM Klinikums Rechts der Isar mit:

„Sehr geehrter Herr Müller, vielen Dank für Ihren Hinweis, den wir gern aufgreifen. Der entsprechende Satz auf der Website wurde inzwischen angepasst, siehe: Impfungen gegen Grippe, COVID-19 und RSV | München impft.“

Eine Erläuterung, was geändert wurde oder gar ein Transparenzhinweis erfolgte nicht. Nach dem Aufruf der Seite findet sich dort nun an Stelle des oben durch mich markierten und hervorgehobenen Satzes die folgende Formulierung: „Durch Reduktion der Infektionswahrscheinlichkeit schützen Sie auch diejenigen, die aus spezifischen Gründen nicht geimpft werden können.“

Dies führt zu weiteren Fragen. Insbesondere stellt sich die Frage, was denn das genau bedeuten soll. Der Begriff Herdenimmunität suggerierte noch fälschlicherweise, dass die sog. Impfung mit genetischen Impfstoffen eine Ansteckung mit dem Virus und eine Weitergabe verhindere. Dies wurde zu Beginn der Impfkampagne seit Ende 2020 von Politik und Herstellern so kommuniziert und über die Leitmedien verbreitet, obwohl es hierzu keinen Nachweis gab. Als sich diese Desinformation nicht mehr halten ließ, weil sich „Geimpfte“ über ihre Ansteckung wunderten, wurde diese Formulierung dadurch ersetzt, dass die sog. Impfung vor einem scheren Verlauf einer Infektion mit dem Sars-Cov2-Virus schütze. Auf der Kampagnenseite „München impft“ warb man hingegen noch im September 2026, mithin ziemlich genau fünf Jahre nach der durch das Paul-Ehrlich-Institut geänderten Aussage noch immer mit der Desinformation der „Herdenimmunität“. Dies allein wäre für sich genommen schon ein handfester Skandal, gerade in Zeiten, in denen offizielle Stellen zum Kampf gegen Desinformation aufrufen.

Was aber soll denn die nun gewählte schwammige und nichts sagende Formulierung einer Reduktion der Infektionswahrscheinlichkeit bedeuten? In welchem Umfang wird denn die Infektionswahrscheinlichkeit reduziert? Müsste man dazu nicht zunächst einmal wissen, welche Variante des Virus gerade zirkuliert? Geworben wird mit diese Kampagne auch für eine „Impfung“ auf der Wiesn, die quer durch die Leitmedien hindurch verharmlosend mit „O’piekst is“ beworben wurde – was angesichts der enormen Schäden bis hin zu Todesfällen durch die genetischen Impfstoffe ein weiterer handfester Skandal ist. Nun kommen zum Oktoberfest hunderttausende Besucher aus aller Welt. Welche Variante des Virus bringen sie mit? Welche Variante ist denn dann aktuell in München dominant? Das ist sehr relevant, weil durch die genetischen Impfstoffe ein Bauplan zur Bildung des Spike-Proteins in Form von modifizierter (!) RNA gespritzt wird. Die sog. Impfstoffe beinhalteten in den ersten Versionen den Bauplan für das Spike-Protein der Urspungsvariante aus (einem Biolabor in) Wuhan und wurden während der massiven Impfkampagne im Jahr 2021 nicht angepasst, obwohl das Spike-Protein der am Schnellsten mutierende Teil des Virus ist und die Wuhan-Variante bereits zu Beginn der „Impfkampagne“ längst nicht mehr in Umlauf war. Dies ist ein wesentlicher Grund dafür, dass eingeräumt werden musste, dass durch die sog. Impfung weder eine Ansteckung noch eine Weitergabe des Virus verhindert werden kann.

Nun also soll die Infektionswahrscheinlichkeit „reduziert“ werden. In welchem Umfang dies der Fall sein soll, wird nicht mitgeteilt. Gleichwohl wird weiter mit einem Fremdschutz geworben, obwohl davon in der Textstelle zuvor überhaupt nicht die Rede ist. Da eine Infektion nicht ausgeschlossen ist, stellt sich die Frage, in welchem Umfang eine Weitergabe reduziert werden soll. Hierauf wurde der „Impfstoff“ übrigens nie getestet.

Diese Kampagne ist auch unter dem Licht des Strafrechts zu betrachten. Eine Spritze, die in einen Körper gestochen wird, ist immer eine Körperverletzung. Damit eine solche nicht strafbar ist, muss das Opfer in diese einwilligen. Voraussetzung für eine wirksame Einwilligung ist eine hinreichende Aufklärung. Ich hatte bisher bereits Zweifel, dass es eine wirksame Aufklärung zu den genetischen Impfstoffen überhaupt geben kann, weshalb ich in der Vergangenheit Strafanzeige insbesondere gegen die Impfärzte gestellt habe, die im Minutentakt gespritzt haben, wo also bereits mathematisch offensichtlich war, dass sie überhaupt nicht den Willen gehabt haben konnten, aufzuklären. Selbst wenn sie dies aber getan hätten, stellte sich schon immer die Frage, wie dies erfolgen soll, nachdem bis heute niemand weiß, wo überall im Körper über welchen Zeitraum in welcher Menge welche Proteine gebildet werden. Die Aufklärungsbögen selbst enthielten ebenfalls Falschinformationen. Auch deren Unterzeichnung konnte also keine wirksame Aufklärung ersetzen, was ohnehin nicht möglich ist, da eine solche im Gespräch zu erfolgen hat.

Da es sich hier also nicht um Lappalien handelt, sondern um einen Eingriff mit Folgen, die möglicherweise schwere Krankheiten bis hin zum Tod auslösen können, habe ich bei der TUM noch einmal mit folgendem Fragenkatalog nachgehakt:

„Vielen Dank für Ihre Antwort. Sie haben demnach zumindest den folgenden Satz auf der Seite www.muenchen-impft.de 

„Über die Herdenimmunität schützen Sie auch diejenigen, die aus spezifischen Gründen nicht geimpft werden können.“

ersetzt durch diesen nun aktuellen Satz:

„Durch Reduktion der Infektionswahrscheinlichkeit schützen Sie auch diejenigen, die aus spezifischen Gründen nicht geimpft werden können.“

Ich habe hierzu weitere Fragen: Wann wurde dieser Satz geändert? Wie wurde die Änderung transparent und publik gemacht? Welche Aussagen wurden auf der Internetseite noch geändert? Ist die Desinformation zu einer durch die Transfektion mit genetischen Impfstoffen erzielbaren Herdenimmunität noch anderweitig, ggf. auch offline auf Informationsblättern, im Umlauf?

Ich bitte zudem im Hinblick auf die genetischen Impfstoffe um Auskunft, auf welcher Grundlage die Impfaufklärung erfolgt ist und wie sie zur Aufklärung von anderen im Rahmen der Kampagne verwendeten Impfstoffen abweicht. Welche Impfstoffe werden konkret verwendet? Welche Aufklärungsbögen werden jeweils verwendet?

Wurden Menschen noch im Jahr 2026 durch die Desinformation einer durch die Impfung ermöglichten Herdenimmunität zur Impfung bewegt? Wie ist der Informationsstand bei den Impfärzten? Gehen auch diese im Jahr 2026 noch immer fälschlicherweise davon aus, dass die sog. Impfung mit genetischen Impfstoffen eine Ansteckung mit dem Coronavirus sowie seine Weitergabe verhindern kann? Wie viele Menschen haben sich bis zu dieser Aussage in München mit einer der empfohlenen „Impfungen“ und damit ohne wirksame Aufklärung und ohne eine die Strafbarkeit entfallen lassende Einwilligung in die Körperverletzung, die ein solcher Vorgang immer darstellt, spritzen lassen?

Des Weiteren bitte ich Auskunft, welcher Bauplan für welche Variante des Spike-Proteins gespritzt wird, welche Variante des Coronavirus – angesichts aus der ganzen Welt nach München strömenden Besuchern –  derzeit in München dominant ist und in welchem Umfang die Infektionswahrscheinlichkeit prozentual und absolut reduziert wird. Sie werben des Weiteren gleich im Folgesatz mit einem Fremdschutz. In welchem Umfang reduziert eine behauptete Infektionswahrscheinlichkeit die Weitergabe des Virus?

Schließlich bitte ich noch um Auskunft zu dem unter „Aktuelle Erkenntnis“ dargestellten Schutz. Sie schreiben: „Wer sich impft, reduziert das Risiko, infolge der Infektion einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, etwa um den Faktor 3! Sie schützen also nicht nur Ihre Atemwege, sondern ganz gezielt Ihr Herz-Kreislauf-System.“ 

Da bekannt ist, dass die genetischen Impfstoffe das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte erhöhen können, bitte ich um Darlegung der Risikoreduktion durch die Transfektion mit genetischen Impfstoffen im Vergleich zur Erhöhung des Risikos durch diesen Eingriff. Denken Sie, dass mit einer solchen Information eine Aufklärung zu einer wirksamen Einwilligung führen und eine Strafbarkeit wegen Körperverletzung entfallen lassen kann und falls ja, warum?

Zusammenfassend zu all diesen Fragen bitte ich um Auskunft, warum die „Impfung“ generell für alle Altersgruppen empfohlen wird und wie viele junge Menschen unter 60 Jahren bislang von dem Angebot Gebrauch gemacht haben.“

Wer meine Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Auswahl. Vielen Dank!


(Titelbild Screenshot web.de)

Tansparenzhinweis: Ich habe folgenden Satz umgestellt, damit klar ist, dass der „Impfstoff“ nie darauf getestet wurde, ob er eine Weitergabe verhindert: „Da eine Infektion nicht ausgeschlossen ist, stellt sich die Frage, in welchem Umfang eine Weitergabe reduziert werden soll. Hierauf wurde der „Impfstoff“ übrigens nie getestet.“