„Die im Volksmund bekannte Verhaltensweise, dass nach Impfungen gar kein Alkohol getrunken werden darf, ist wissenschaftlich nicht belegt.“ – so die Antwort des Gesundheitsreferats der Landeshauptstadt München zu einer aktuellen Presseanfrage von Radio München zur Aktion von #muenchenimpft auf dem Oktoberfest. In mehreren Teilen habe ich bereits von der „Impf“-Aktion rund um das Oktoberfest in München berichtet (hier, hier und hier). Zeit für eine Aktualisierung.
Der Künstler Franz Esser war mit versteckter Kamera auf dem Oktoberfest und hat sich unter anderem das dortige Impfzentrum angeschaut. Erstmalig dachte die Stadt München in Kooperation mit der TUM, der LMU, den Herstellern und einen gewaltigen Propagandaapparat, es wäre eine gute Idee, Menschen mit experimenteller Gentechnik dort zu spritzen, wo sie nach dem Stich durch Karussellfahrten und Alkoholkonsum den Schwindel gar nicht mehr zuordnen können, nachdem sie dem vorausgegangenen Schwindel aufgesessen sind. Es scheint fast so, als wäre das bisherige Verbrechen noch nicht groß genug gewesen und der Zusammenschluss von Medien, Wissenschaft, Exekutive, Konzernen und Impfluencern wolle im Bündel Bewegung in die bayerische Hauptstadt bringen.
Einen Aufklärungsbogen hat der Esser Franz lediglich für die Influenza-Impfung erhalten. Für die genetischen Impfstoffe gab es diese Informationen hingegen wohl nicht.
Auf meine zweite Presseanfrage an das TUM Klinikum Rechts der Isar, welcher Aufklärungsbogen verwendet wird, erhielt ich bis heute keine Antwort. Dabei besteht nicht nur im Hinblick auf die Impfung selbst Aufklärungbedarf, sondern auch bezüglich der Spritzkampagne, die mit Desinformation startete und von der verantwortlichen TUM auf meine Presseanfrage hin korrigiert werden musste.
Man fragt sich schon, ob hier die Aufklärung der Opfer auch nur rudimentär ernst genommen wird, oder ob massenhaft Körperverletzungsdelikte begangen werden, weil es eh schon egal ist nach so massiven Verstößen gegen das Heilmittelwerbegesetz. Wie der arme japanische Soldat auf Okinawa, der jahrelang das Ende des 2. Weltkriegs nicht mitbekommen hatte, scheint man sich im Impfzelt auf der Wiesn nach jahrelangem Warten ohne Feindberührung zu freuen, dass der Krieg doch weitergeht. Hier geht es zur ganzen Sendung von Franz Esser.
Propaganda zu #muenchenimpft verharmlost gentechnischen Eingriff
Zur gewaltigen Kampagne zur Impfung auf dem Oktoberfest gehört ein enormer Zusammenschluss von Medien, die bedenkenlos Pharmawerbung betreiben, statt Machtstrukturen zu hinterfragen, was ihre Aufgabe wäre, wenn sie Journalismus betrieben. Dies hatte ich in meinem ersten Artikel von 11.9. bereits thematisiert. Stattdessen schließen sie sich mit Machtstrukturen aus Konzernen und Staat zusammen und verbreiten gefährliche Desinformation.
Wie sehr dadurch ein höchst bedenklicher Eingriff mit genetischen Impfstoffen verharmlost wird, sieht man an diesem Beispiel von München TV. Die junge Dame hat sich transfizieren lassen und meint, nun bedenkenlos herumstrawanzen zu können, obwohl sich der Impfsschutz erst nach dem Superspreaderevent Oktoberfest aufgebaut haben wird (so man an einen solchen glaubt). Sie scheint noch immer nicht mitbekommen zu haben, dass die Infektionswahrscheinlichkeit mit jeder Spritze steigt und sie eigentlich weniger bedenkenlos herumstrawanzen könnte, zumal sie dann auch noch recht bedenkenlos das Virus verbreiten wird, weil sie von einem wirksamen Schutz ausgeht.
Sie hat es, so früher im Video zu sehen, einfach mal ausprobiert, weil ihre letzte Covid-„Impfung“ schon so lange her sei. Abgesehen davon, dass auch die letzte und die vorletzte und alles davor schon nicht sinnvoll war, fragt sich, wo denn jetzt die Empfehlung für so eine junge Frau herkommt, sich mit genetischen Impfstoffen transfizieren zu lassen. Die STIKO gibt eine solche Empfehlung nicht. Diese Kampagne ist dermaßen verwerflich, dass man sich an die dunklen Zeiten im Jahr 2021 zurückerinnert fühlt. (Gesamter Beitrag von München TV)
Zahlen zu den Opfern von #muenchenimpft – wer lügt?
Die gigantische Pharmaprodukt-Kampagne zur Impfung auf dem Oktoberfest wird getragen von einem breiten konzertierten Medienbündel. Aktuell berichten Leitmedien wortgleich, dass sich bereits hunderte spritzen haben lassen. Beispielhaft hier die Artikel aus der tz, dem Stern und der Welt vom 25.9.

Auf eine Presseanfrage von Radio München antwortete die Pressestelle des Referats für Gesundheit und Umwelt am Dienstag den 22.9.2026 hingegen noch auf die Frage, wie viele Personen sich bislang impfen ließen:
„Bis gestern Abend wurden bereits ca. 110 Impfungen verabreicht.“
Das deutet auf einen eher verhaltenen Start hin, der nicht erwarten lässt, dass sich kurz darauf bereits an die tausend Opfer spritzen haben lassen. Ob unter „Hunderte“ nun 200 oder 300 zu verstehen ist, bleibt unklar. Jedenfalls wird der Eindruck erweckt, dass das Angebot auf eine gewaltige Ressonanz stößt. Das scheint zum Glück nicht der Fall zu sein. Die zu erwartenden Schäden halten sich demnach noch in Grenzen, wenn nicht noch mehr Opfer auf die gewaltige und völlig verantwortungslose Körperverletzungskampagne hereinfallen. Möglich ist auch, das soll nicht unerwähnt bleiben, dass es sich bei der gewählten Formulierung in der Berichterstattung nicht um Böswilligkeit handelte oder man Menschen in einen bedenklichen Eingriff hineintäuschen will. Nein, möglich ist durchaus auch, dass man sich gefreut hat, im Jahr 2026 noch so viele Leichtgläubige hinter die Fichte führen zu können und diese Überschrift aus dem Überschwang geboren wurde.
Die gesamte Pressenanfrage ist unter diesem Beitrag von Radio München zu lesen, in dem Prof. Stefan Hockertz zu den ungeheuerlichen Vorgängen auf dem Oktoberfes Stellung bezieht. Ich gebe die Fragen und Antworten um Folgenden wider:
Die Antworten der Pressestelle des Referats für Gesundheit und Umwelt vom Dienstag, den 22.9.2026 hier in schriftlicher Form:
Frage: Die Impfaktion auf der Wies’n, so hieß es in der tz, fand sofort Zuspruch: Wie viele Personen ließen sich bislang impfen?
Antwort: Bis gestern Abend wurden bereits ca. 110 Impfungen verabreicht.
Frage: Wie funktioniert das mit der Anamnese, also der Befragung zum Gesundheitszustand des Impfwilligen? Der muss ja ordentlich Zeit mitbringen …
Antwort: Wie bei allen Impfungen, werden die notwendigen Angaben zum Gesundheitszustand zuvor erhoben.
Frage: Wie lange müssen die Patienten nach den Impfungen im Impfzelt bleiben?
Antwort: Die Impfungen sind allgemein sehr gut verträglich. Eine Überwachung nach der Impfung ist regelhaft nicht erforderlich. Sollte es dennoch zu Problemen kommen, sind mehrere Ärzt*innen im Dienst und können unmittelbar und professionell medizinisch erforderliche Maßnahmen ergreifen.
Frage: Eine regelgerechte Aufklärung über die Impfung dauert zusätzlich noch lang, bevor jemand seine informierte Zustimmung geben kann, die der Arzt ja benötigt, um sich nicht der Körperverletzung strafbar zu machen. Viele Wiesn‘-Besucher kommen „vorgeglüht“, können also gar keine informierte Zustimmung geben … Wie wird diese Situation gehandhabt?
Antwort: Es handelt sich um ein freiwilliges Impfangebot, welches nach den Impfempfehlungen der StiKO erfolgt. Dieses richtet sich neben der allgemeinen Bevölkerung besonders auch an die auf der Wiesn Beschäftigten. Die Impfungen erfolgen von 10-14 Uhr, sodass diese regelhaft vor dem Besuch der Bierzelte erfolgen können. Im Rahmen der qualifizierten medizinischen Impfaufklärung erfolgt auch eine Beurteilung der Aufklärungsfähigkeit. Das Angebot wird bisher sehr gut angenommen.
Frage: Nach einer Impfung muss der Hinweis gegeben werden, dass danach kein Alkohol getrunken werden darf. Das ist auf der Wies’n ja eher ein Witz. Wie gehen die Ärzte damit um?
Antwort: Die im Volksmund bekannte Verhaltensweise, dass nach Impfungen gar kein Alkohol getrunken werden darf, ist wissenschaftlich nicht belegt, selbstverständlich wird mit den Patient*innen über ein verantwortungsvolles Verhalten nach der Impfung gesprochen.
Frage: Darf Frau Zurek als Nicht-Ärztin oder Nicht-Apothekerin nach dem Heilmittelwerbegesetz für ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel und für eine medizinische Intervention werben?
Antwort: Bei dem Projekt handelt es sich um eine Disease-Awareness-Kampagne in Kooperation mit dem Klinikum der TUM und der LMU, mit der die Bevölkerung zielgruppenspezifisch über die Bedeutung von Schutzimpfungen informiert wird. Damit erfüllt das Gesundheitsamt seinen gesetzlichen Präventionsauftrag. Eine Werbung für spezifische Arzneimittel oder Arzneimittelprodukte findet explizit nicht statt.
Wer meine Arbeit finanziell unterstützen möchte, findet unter diesem Link ein paar Möglichkeiten zur Auswahl. Vielen Dank!
(Titelbild: Screenshot Video Franz Esser)
